Kryptomarkt: Rekordhoch, Rückgang, Analysten optimistisch

Nachdem der Kryptowährungsmarkt im Oktober 2025 ein historisches Hoch von über 4,32 Billionen US-Dollar erreichte, erlebte er im November einen deutlichen Rückgang auf 2,83 Billionen US-Dollar. Trotz volatiler Phasen blicken Analysten mehrheitlich optimistisch in die Zukunft.

Die globale Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen erreichte im Oktober 2025 erstmals einen Wert von über 4,32 Billionen US-Dollar. Ein starker Abverkauf im November, begleitet von signifikanten Abflüssen bei Krypto-Spot-ETFs, drückte die Gesamtkapitalisierung zeitweise auf 2,83 Billionen US-Dollar. Aktuell, Mitte Dezember 2025, bewegt sich die Marktkapitalisierung im Bereich von 2,97 bis 3,02 Billionen US-Dollar.

Der Rückgang der Marktkapitalisierung im November war signifikant, nachdem im Oktober ein Rekordhoch verzeichnet wurde. Dies zeigt die hohe Volatilität des Marktes.

Bitcoin zeigte sich in den letzten drei Monaten widerstandsfähiger als andere Kryptosektoren, trotz eines Rückgangs um etwa 26 % auf rund 86.000 US-Dollar. Ether hingegen verzeichnete seit Mitte September einen Rückgang um etwa 36 % auf unter 3.000 US-Dollar. Besonders stark waren die Einbrüche bei AI-Token, Memecoins und Token zur Tokenisierung realer Vermögenswerte mit Verlusten zwischen 46 % und 56 %.

Analysten beobachten eine zunehmende Präferenz der Investoren für die Stabilität von Bitcoin, was zu Kapitalzuflüssen in BTC führt. Dieser Trend stützt die Position von Bitcoin im aktuellen Marktumfeld.

Investoren zeigen eine starke Präferenz für die Stabilität von Bitcoin, was zu Kapitalzuflüssen zugunsten von BTC führt.

Trotz der jüngsten Volatilität äußern sich viele Analysten optimistisch für die Zukunft. Prognosen für Bitcoin im Jahr 2026 reichen von 120.000 bis 300.000 US-Dollar, wobei einige sogar bis zu 1 Million US-Dollar erwarten. CEO Brad Garlinghouse von Ripple sieht bis Ende 2026 180.000 US-Dollar, JPMorgan erwartet 150.000 US-Dollar.

Allerdings gibt es auch Warnsignale. Glassnode weist auf eine volatile Phase mit steigenden Verlusten, Verkäufen von Langzeithaltern und schwacher Nachfrage hin. Die geringe Spot-Liquidität und wenig überzeugende Futures-Positionierung machen den Preis anfälliger für makroökonomische Einflüsse.