Maxine Waters fordert SEC-Anhörung zu Krypto-Regulierung

Die US-Abgeordnete Maxine Waters hat eine dringende Anhörung mit dem SEC-Vorsitzenden Paul Atkins gefordert. Sie äußert Bedenken hinsichtlich der Kryptoregulierung und der Transparenz der SEC-Politik, die den Anlegerschutz gefährden könnte.

In einem Schreiben an den Ausschussvorsitzenden French Hill kritisierte Waters, dass trotz der Aufsichtspflicht des Ausschusses keine Anhörung mit Atkins stattgefunden habe. Dies stehe im Gegensatz zur Praxis unter dem ehemaligen Vorsitzenden Gary Gensler, der mehrfach vor dem Ausschuss ausgesagt hatte.

Waters bemängelt die Einstellung oder Aussetzung von Durchsetzungsmaßnahmen gegen prominente Krypto-Unternehmen und Einzelpersonen wie Coinbase, Binance und Ripple.

Sie behauptete, dass in einigen Fällen die Einstellung von Verfahren bekannt gegeben wurde, bevor die SEC formell abgestimmt hatte. Nach Angaben von Waters wurden seit Amtsantritt von Präsident Trump rund 60 Prozent der Krypto-Durchsetzungsverfahren der SEC eingestellt oder pausiert. Im Jahr 2025 gab es keine neuen Krypto-Durchsetzungsmaßnahmen, was eine deutliche Abnahme darstellt.

Es besteht die Sorge vor einer möglichen Politisierung der SEC, die die Unabhängigkeit der Behörde untergraben und die Marktaufsicht sowie den Anlegerschutz schwächen könnte.

Waters äußerte sich in der Vergangenheit kritisch zur Krypto-Industrie und zu Gesetzesvorschlägen wie dem CLARITY Act und dem GENIUS Act, die ihrer Meinung nach ein hohes Betrugsrisiko bergen.