Bitcoin 2025: Institutionelle Anleger beruhigen den Markt

Der Bitcoin-Markt zeigte sich im Jahr 2025 deutlich ruhiger, was maßgeblich auf das verstärkte Engagement institutioneller Anleger zurückzuführen ist. Diese Entwicklung führte zu einer geringeren Volatilität und einer neuen Positionierung von Bitcoin im Finanzsektor.

Im Jahr 2025 nutzten institutionelle Investoren intensiv den Derivatemarkt, um zusätzliche Erträge zu generieren. Dies trug wesentlich zur Beruhigung des Bitcoin-Marktes bei und führte zu einer stetigen Abnahme der impliziten Volatilität. Diese Anpassungen waren oft bedeutsamer als offensichtliche Preisschwankungen.

Die Volatilität von Bitcoin hat sich seit 2021 halbiert. Die tägliche Standardabweichung sank im Jahr 2025 auf etwa 2,1 % gegenüber rund 5,3 % im Jahr 2021. Damit näherte sich Bitcoin in Bezug auf die Volatilität eher Rohstoffen wie Rohöl an als hochvolatilen Altcoins.

Bis zum 22. Mai 2025 wurde Bitcoin über 110.000 US-Dollar gehandelt. Das Handelsvolumen und die Volatilität waren im Vergleich zu früheren Jahren geringer. Dies signalisiert eine Reifung des Marktes, auch wenn der Kurs zeitweise über 126.000 US-Dollar stieg.

Bitcoin wurde 2025 zunehmend zur Portfoliodiversifikation genutzt, mit Korrelationen, die sowohl Risiko- als auch Hedge-Eigenschaften aufweisen.

Die Korrelation von Bitcoin mit hochverzinslichen Unternehmensanleihen lag 2025 bei +0,49 und mit Technologieaktien bei +0,52. Gleichzeitig zeigte sich eine Korrelation von -0,29 mit dem US-Dollar. Diese Wechselwirkungen positionieren Bitcoin als Risikoanlage und Makro-Hedge zugleich.

Obwohl Bitcoin 2025 Rekordhochs erreichte, schloss das Jahr voraussichtlich mit einem leichten Rückgang ab. Dennoch blieben institutionelle Anleger optimistisch, insbesondere im Hinblick auf potenziell niedrigere Zinssätze, die das Interesse an Kryptowährungen weiter steigern könnten.