Krypto-Betrüger in Utah zu drei Jahren Haft verurteilt

Ein Mann aus Süd-Utah wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, weil er Investoren betrogen hat. Die Verurteilung von Brian Garry Sewell unterstreicht die zunehmende Fokussierung von Strafverfolgungsbehörden auf Verbrechen im Bereich digitaler Vermögenswerte.

Brian Garry Sewell, 54, aus Washington County, Utah, bekannte sich schuldig, ein illegales Geschäft betrieben zu haben, das Bargeld gegen Kryptowährungen tauschte. Er betrog mindestens 17 Investoren um etwa 2,9 Millionen US-Dollar. Die Betrugsmasche lief zwischen Dezember 2017 und April 2024. Seine Firma Rockwell Capital Management bewegte über 5,4 Millionen US-Dollar.

Sewell versprach hohe Renditen und gab falsche Qualifikationen an, um Investoren zu täuschen.

Das Strafmaß beträgt 36 Monate Gefängnis, gefolgt von drei Jahren überwachter Freilassung. Zudem muss Sewell über 3,8 Millionen US-Dollar an Entschädigung an die Opfer und das US-Heimatschutzministerium zahlen. Die Ermittlungen, die fast fünf Jahre dauerten, wurden vom FBI-Büro in Salt Lake City geleitet.

Dieser Fall reiht sich ein in eine Serie von Maßnahmen gegen Krypto-Betrug in den USA. Seit Anfang 2026 nehmen Ermittlungen und Verurteilungen im Kryptosektor zu, was auf aggressivere Durchsetzungsmaßnahmen hindeutet.

Auch in Utah gab es weitere hochkarätige Fälle, wie den des SafeMoon-CEO, der Investoren log und Token für persönliche Zwecke abzweigte.