Christopher Wood, globaler Leiter der Aktienstrategie bei Jefferies, hat eine bedeutende Änderung in seinem Muster-Pensionsportfolio vorgenommen. Aus Sorge vor Quantencomputern hat er seine gesamte Bitcoin-Position aufgelöst und stattdessen in Gold investiert.
Wood begründete diesen Schritt mit langfristigen Bedenken hinsichtlich der kryptografischen Sicherheit von Bitcoin. Er befürchtet, dass fortschrittliche Quantencomputer die Grundlage von Bitcoin untergraben könnten, was dessen Eignung als Wertspeicher in Frage stellt. Diese potenzielle Bedrohung könnte laut Wood bereits in wenigen Jahren, und nicht erst in ferner Zukunft, relevant werden.
Das erhöhte Interesse am Potenzial von Quantencomputern zur Überwindung kryptografischer Barrieren früher als erwartet hat die Debatte neu entfacht.
Trotz dieses strategischen Wechsels würdigt Wood die bisherige Outperformance von Bitcoin. Seit seiner Aufnahme in das Portfolio am 17. Dezember 2020 hat Bitcoin einen Zuwachs von 325 Prozent verzeichnet, während Gold im gleichen Zeitraum um 145 Prozent gestiegen ist. Jefferies erwartet kurzfristig keine dramatischen Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs durch das Quantenproblem, sieht aber die langfristige Basis als weniger solide an.
Schätzungen zufolge könnten zwischen 20 und 50 Prozent der Bitcoin-Bestände gefährdet sein, falls leistungsfähige Quantencomputer verfügbar werden. Insbesondere könnten etwa 6,51 Millionen BTC im Block 900.000 von der Bedrohung durch öffentlich sichtbare Schlüssel betroffen sein.
Die frei gewordenen Mittel aus dem Bitcoin-Investment wurden zu gleichen Teilen (jeweils 5 Prozent) in physisches Gold und Goldminenaktien umgeschichtet.




