Bitcoin Mining: Schwierigkeit sinkt, Miner unter Druck

Anfang 2026 verzeichnete der Bitcoin-Mining-Sektor eine leichte Reduzierung der Mining-Schwierigkeit. Dieser Schritt, der auf Rekordhöhen im Vorjahr folgte, überschattet jedoch ein wachsender finanzieller Druck auf die Miner, der sich in der kritischen **

Die Bitcoin-Mining-Schwierigkeit passt sich automatisch etwa alle zwei Wochen an, um die Erzeugung eines neuen Blocks im Durchschnitt alle zehn Minuten zu gewährleisten. Sie steigt, wenn Blöcke schneller gefunden werden, und sinkt, wenn sie langsamer erzeugt werden. Anfang Januar 2026 fiel die Schwierigkeit leicht auf rund 146,4 Billionen, nachdem sie im November 2025 einen Höchststand von 155,9 Billionen erreicht hatte.

Während die Schwierigkeitsanpassung ein Indikator für die Netzwerkaktivität ist, gilt der „Hashpreis“ als die kritischere „Überlebensmetrik“ für Miner.

Der Hashpreis, der den erwarteten Umsatz pro Einheit Rechenleistung pro Tag angibt, lag Anfang Januar 2026 bei etwa 38 US-Dollar pro Terahash pro Sekunde pro Tag. Mehrere Faktoren tragen zum aktuellen finanziellen Druck auf Miner bei: Das Halving-Ereignis im April 2024 halbierte die Blockbelohnungen. Steigende Energiekosten, bedingt durch die Konkurrenz von KI-Rechenzentren, und eine konstant hohe globale Hashrate von fast 1 Milliarde EH/s verschärfen die Situation zusätzlich. Niedrige Transaktionsgebühren im August 2024 und die generelle Schwierigkeit sorgten dafür, dass die Einnahmen im Dezember 2025 die Kosten kaum deckten.

Experten bezeichneten 2025 als das Jahr mit dem „schwierigsten Margenumfeld in der Geschichte“ des Minings.

Für 2026 steht der Mining-Sektor vor der Herausforderung, sich an reduzierte Blockbelohnungen und verstärkten Wettbewerb um Energie anzupassen. Die zukünftige Rentabilität wird maßgeblich von dieser Anpassungsfähigkeit abhängen.