Die Fast-Food-Kette Steak ’n Shake geht neue Wege in der Mitarbeiterentlohnung und führt ab dem 1. März 2026 ein innovatives Bonusprogramm ein, bei dem Stundenlohn-Mitarbeiter mit Bitcoin entlohnt werden. Dies ist Teil einer breiteren Strategie zur Integration von Kryptowährungen in die Unternehmensprozesse.
Ab dem 1. März 2026 werden alle Stundenlohn-Mitarbeiter in den rund 140 firmeneigenen Restaurants von Steak ’n Shake pro Arbeitsstunde einen Bonus von 0,21 US-Dollar in Bitcoin (BTC) erhalten. Diese Bitcoin-Zahlungen unterliegen jedoch einer zweijährigen Sperrfrist, was bedeutet, dass die angesammelten Beträge erst nach zwei Jahren Betriebszugehörigkeit zugänglich sind. Ein Vollzeitmitarbeiter, der 40 Stunden pro Woche arbeitet, könnte so über zwei Jahre ein Bitcoin-Guthaben von etwa 873 US-Dollar aufbauen. Die technische Umsetzung erfolgt in Kooperation mit Fold, einer auf Bitcoin spezialisierten Finanzanwendung.
Für einen Vollzeitmitarbeiter, der 40 Stunden pro Woche arbeitet, könnte dies über zwei Jahre hinweg zu einem Bitcoin-Guthaben von etwa 873 US-Dollar führen.
Diese Neuerung reiht sich ein in die bereits bestehende Bitcoin-Akzeptanz von Steak ’n Shake. Bereits seit Mai 2025 akzeptiert die US-Burgerkette Bitcoin als Zahlungsmittel an allen Standorten über das Lightning-Netzwerk und verzeichnete dabei Einsparungen von fast 50 % bei den Transaktionsgebühren im Vergleich zu herkömmlichen Kreditkartenzahlungen. Zudem hat das Unternehmen im Januar 2026 10 Millionen US-Dollar in Bitcoin in seine Unternehmensbilanz aufgenommen und unterhält eine „strategische Bitcoin-Reserve“.
Mit dem neuen Bonusprogramm verfolgt Steak ’n Shake das Ziel, Mitarbeiter längerfristig an das Unternehmen zu binden und Anreize für eine kontinuierliche Beschäftigung zu schaffen. Das Programm soll Arbeitnehmer am potenziellen Wertzuwachs von Krypto-Assets teilhaben lassen. Während diese Initiative als innovativer Schritt zur Integration von Kryptowährungen in den traditionellen Arbeitsmarkt gefeiert wird, gibt es auch Stimmen der Kritik hinsichtlich der Bonushöhe, der Sperrfrist und der Risiken, denen Geringverdiener durch die Volatilität von Bitcoin ausgesetzt sind.
Die Initiative soll Mitarbeiter an das Unternehmen binden und Anreize für eine langfristige Beschäftigung schaffen, während sie am potenziellen Wertzuwachs von Krypto-Assets teilhaben.




