Russischer A7A5-Stablecoin umgeht Sanktionen: 100 Mrd. $

Eine an den Rubel gekoppelte Stablecoin namens A7A5 hat nach ihrer Einführung in nur einem Jahr ein Transaktionsvolumen von über 100 Milliarden US-Dollar erreicht. Ein Bericht von Elliptic beleuchtet die Rolle der Kryptowährung bei der Umgehung internationaler Sanktionen gegen Russland.

Die A7A5-Stablecoin wurde im Januar 2025 von A7 LLC eingeführt, um russischen Unternehmen Transaktionen trotz westlicher Sanktionen zu ermöglichen. Sie dient als Brücke zwischen dem Rubel und USDT. Ein signifikanter Teil des Handelsvolumens, 17,3 Milliarden US-Dollar, lief über Börsen wie Grinex in Kirgisistan.

Hinter A7A5 stehen A7 LLC und die staatliche russische Promsvyazbank (PSB), die selbst sanktioniert ist.

Als Reaktion auf den Einsatz von A7A5 zur Sanktionsumgehung verhängte das US OFAC im August 2025 Sanktionen gegen A7 LLC. Auch die EU reagierte mit eigenen Sanktionen im Oktober 2025.

Diese Maßnahmen führten zu spürbaren Einschränkungen: Seit Juli 2025 gibt es keine neuen A7A5-Token mehr. Die täglichen Handelsvolumina brachen von 1,5 Milliarden auf 500 Millionen US-Dollar ein.

Große dezentrale Börsen wie Uniswap blockierten den Token, was die USDT-Liquidität reduzierte und Kontosperrungen zur Folge hatte.

Die A7A5-Stablecoin wurde zunehmend vom globalen Kryptomarkt isoliert, da Überweisungen zu Mainstream-Börsen unterbunden wurden.