Der französische Hardware-Wallet-Hersteller Ledger plant offenbar einen Börsengang in den USA und hat dafür Gespräche mit führenden Investmentbanken wie Goldman Sachs und Barclays aufgenommen. Ziel ist eine Bewertung von über 4 Milliarden US-Dollar, was eine deutliche Steigerung gegenüber der Bewertung von 1,5 Milliarden Dollar im Jahr 2023 darstellt.
Laut einem Bericht der Financial Times befindet sich Ledger in fortgeschrittenen Gesprächen mit Banken wie Goldman Sachs, Barclays und Jefferies. Der Börsengang könnte bereits noch in diesem Jahr erfolgen. Ledger, gegründet im Jahr 2014, ist spezialisiert auf die sichere Aufbewahrung digitaler Vermögenswerte durch Hardware-Wallet-Geräte.
Bereits im November 2025 äußerte sich CEO Pascal Gauthier zur Prüfung eines US-Börsengangs und bestätigte jährliche Einnahmen, die die 100-Millionen-Dollar-Marke überschritten haben.
Die steigende Nachfrage nach sicheren Selbstverwahrungslösungen wird als treibende Kraft hinter den Expansionsplänen von Ledger genannt, insbesondere angesichts der Zunahme von Krypto-Diebstählen.
Die jüngste Finanzierungsrunde im Jahr 2023 brachte dem Unternehmen Investitionen von namhaften Geldgebern wie True Global Ventures aus Singapur und 10T Holdings ein, was die Bewertung auf 1,5 Milliarden US-Dollar anhob.
Ledgers Technologie zielt darauf ab, Nutzern die volle Kontrolle über ihre Kryptowährungen zu geben und sie vor den Risiken von Online-Hacks und Betrug zu schützen.




