Die Schweizer Großbank UBS plant offenbar, ausgewählten Private-Banking-Kunden den Handel mit Kryptowährungen zu ermöglichen. Diese strategische Initiative ist eine Reaktion auf die steigende Nachfrage nach digitalen Assets und soll zunächst auf Bitcoin und Ether beschränkt sein. Die Bank prüft derzeit die nötigen Partnerschaften.
Die UBS erwägt, ihren vermögenden Privatkunden den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether anzubieten. Dieses Vorhaben ist Teil der umfassenderen digitalen Vermögensstrategie der Bank.
Derzeit befindet sich die UBS in der Phase der Partnerauswahl, um die technische und operative Grundlage für diesen neuen Dienst zu schaffen. Gespräche mit potenziellen Partnern laufen bereits seit einigen Monaten.
Zunächst sollen ausgewählte Kunden des Private Bankings in der Schweiz die Möglichkeit erhalten, Bitcoin und Ether zu handeln.
Eine Ausweitung des Krypto-Angebots auf andere Regionen, einschließlich Asien-Pazifik und die Vereinigten Staaten, wird für die Zukunft in Betracht gezogen, ist aber noch nicht finalisiert.
Ein Sprecher der UBS äußerte sich auf Anfrage nicht direkt zu den Berichten, bestätigte jedoch, dass die Bank die Entwicklungen im Bereich digitaler Vermögenswerte aktiv verfolge und prüft, welche Initiativen den Kundenbedürfnissen und regulatorischen Anforderungen gerecht werden.
Die Bedeutung der Distributed-Ledger-Technologie, wie sie der Blockchain zugrunde liegt, wurde von der Bank ebenfalls hervorgehoben. Dies unterstreicht das grundsätzliche Interesse an der zugrundeliegenden Technologie.
Per September 2025 verwaltete die UBS ein Vermögen von beeindruckenden rund 4,7 Billionen US-Dollar, was die Relevanz solcher strategischen Erweiterungen für die Bank unterstreicht.




