Wichtige Bitcoin-Indikatoren signalisieren aktuell Niveaus, die historisch oft das Ende von Bärenmärkten markierten. Anleger stehen daher vor einer kritischen Entscheidung, da sich der Markt in einer Phase wachsender Vorsicht und Angst befindet. Dies könnte eine Chance oder ein Risiko darstellen.
Ein angepasster Net Unrealized Profit/Loss (NUPL) Indikator, der Anlegerstress messen soll, ist auf Tiefstände gefallen. Dieser Indikator vergleicht nicht realisierte Gewinne und Verluste mit der Marktkapitalisierung und gibt Einblick in die Marktstimmung und Zyklen.
Bitcoin wird aktuell wieder unter 90.000 US-Dollar gehandelt. Die Schwierigkeit, wichtige Unterstützungsniveaus zu halten, verstärkt die Unsicherheit bezüglich der nächsten Marktbewegung. Analysten beobachten, dass nicht realisierte Gewinne und Verluste auf Niveaus sinken, die typischerweise nach tiefgreifenden Stimmungsbereinigungen am Ende von Bärenmärkten auftreten.
Viele Anleger, die spät eingestiegen sind, sehen sich einem zunehmenden Abwärtsdruck gegenüber, da sich die nicht realisierten Gewinne verringern und die Verluste steigen.
Diese Situation zwingt Händler oft zu einer schwierigen Wahl: Entweder die hohe Volatilität aussitzen oder unter Stress aussteigen.
Weitere Indikatoren bestätigen die aktuelle Vorsicht. Der Fear & Greed Index fiel auf Werte, die ‚extremer Angst‘ entsprechen. Ein Fall unter den gleitenden 365-Tage-Durchschnitt bei 81.500 US-Dollar könnte einen Abverkauf auslösen. Zudem sank der ‚Bull Score Index‘ auf Null, ein Zustand, der in der Vergangenheit Bärenmärkten vorausging.
Seit dem 2. November 2025 befindet sich Bitcoin laut Analysen seit etwa 83 Tagen im „Bären-Modus“.




