Kolumbiens zweitgrößter Pensionsfonds, AFP Protección, plant die Einführung eines Investmentfonds, der Anlegern Zugang zu Bitcoin ermöglichen soll. Dies dient der langfristigen Diversifizierung und ist nicht für kurzfristige Spekulationen gedacht. Präsident Juan David Correa bestätigte die Entwicklung für die rund 8,5 Millionen Kunden des Fonds.
AFP Protección verwaltet ein Vermögen von über 220 Billionen kolumbianischen Pesos (etwa 55 Milliarden US-Dollar) für seine Kunden. Der neue Fonds wird ausschließlich für Anleger zugänglich sein, die spezifische Risikobewertungskriterien erfüllen und im Rahmen einer personalisierten Anlageberatung einen begrenzten Teil ihres Portfolios in Bitcoin investieren möchten.
Die Allokation wird auf freiwillige Anlagen und maßgeschneiderte Zuteilungen beschränkt sein und ist nicht für die groß angelegten obligatorischen Pensionsvermögen vorgesehen.
Mit diesem Schritt reiht sich AFP Protección in einen wachsenden Trend im kolumbianischen Pensionsmarkt ein. Bereits im September 2025 hatte der Pensionsfonds Skandia ein ähnliches Produkt mit Bitcoin-Exposure gestartet. AFP Protección ist somit der zweite bedeutende Pensionsfondsmanager in Kolumbien, der diesen Weg beschreitet.
Der Fokus liegt klar auf einer langfristigen strategischen Ausrichtung, um die Portfolios der Anleger zu diversifizieren und neue Anlageklassen zu erschließen, die bisher nicht im Angebot waren.




