Changpeng „CZ“ Zhao, Gründer von Binance, wird keine Führungsposition bei der Kryptobörse mehr einnehmen. Stattdessen prognostiziert er für 2026 einen Bitcoin-Superzyklus und widmet sich neuen Projekten.
Changpeng Zhao hat klargestellt, dass er nicht in eine Führungsposition bei Binance zurückkehren wird. Dies bestätigte seine Anwältin. Zhao, der nach Schuldeingeständnissen bezüglich der Verletzung von US-Geldwäschebestimmungen als CEO zurücktrat, konzentriert sich nun auf andere Initiativen. Trotz einer Begnadigung durch US-Präsident Trump im Oktober 2025 bleiben sein Schuldeingeständnis und sein Rücktritt hinderlich für eine erneute Übernahme einer Führungsrolle. Er bleibt jedoch Mehrheitseigentümer von Binance.
Zhao hat im Dezember 2025 angedeutet, dass er sich „im Ruhestand“ befinde und keine Pläne habe, seine Arbeit bei der Krypto-Börse wieder aufzunehmen.
Seine neuen Projekte umfassen eine globale Bildungsplattform namens Giggle Academy und Gespräche mit Regierungen zur Tokenisierung von Vermögenswerten. Binance musste nach seinem Rücktritt eine Strafe von 4,3 Milliarden US-Dollar zahlen.
Bezüglich der Zukunft von Bitcoin äußerte sich Zhao optimistisch. Er prognostiziert für 2026 einen „Superzyklus“, der über die üblichen Vierjahreszyklen hinausgehen könnte. Diese Vorhersage tätigte er unter anderem im Januar 2026 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.
Als Haupttreiber für diesen erwarteten Superzyklus nannte Zhao eine krypto-freundlichere Haltung der US-Regierung, insbesondere unter der Führung von Donald Trump. Weiterhin sieht er eine zunehmende institutionelle Beteiligung und Kapitalflüsse als wichtige Faktoren. Das Zusammentreffen von beispielloser institutioneller Nachfrage und der Verbreitung von Spot-ETFs schaffe die Grundlage für ein „Superzyklus“-Umfeld.
Zhao erklärte, dass diese neue Ära nicht mehr von spekulativen Boom-und-Bust-Mustern geprägt sei, sondern von einer stetigen Integration von Bitcoin und Ethereum in die Kernreserven staatlicher und unternehmerischer Bilanzposten.
Einen spezifischen Preisziel für Bitcoin im Jahr 2026 nannte er nicht. Seine Analysen basieren auf dem Zusammenspiel politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen im Kryptosektor.




