Analysten warnen vor einer möglichen Bitcoin-Preiskorrektur von bis zu 50 Prozent, da aktuelle Marktmuster an den Bärenmarkt von 2022 erinnern. Nach jüngsten Rückgängen versucht Bitcoin (BTC) nun, sich zu erholen. Diese Entwicklung gibt Anlass zur Sorge über eine signifikante Kurskorrektur.
Marktbeobachter Philarekt sieht Parallelen zwischen der aktuellen Preisentwicklung von Bitcoin und dem Beginn des Bärenmarktes im Jahr 2022. Damals bildete Bitcoin nach einem Rückgang vom Zyklushoch bei 69.000 US-Dollar ein Bärenflaggenmuster. Die Kryptowährung testete und verwarf den 100-Tage-gleitenden Durchschnitt (MA), was zu einem Abfall zur unteren Musterbegrenzung führte.
Es folgte ein Rebound zur oberen Begrenzung, wo der 200-Tage-MA den Widerstand bot und eine Ablehnung auslöste, die einen Bruch des Musters und eine 55-prozentige Korrektur zur Folge hatte.
Aktuell soll Bitcoin ebenfalls den 100-Tage-MA abgelehnt haben und testet die Unterstützungslinie des Musters. Am vergangenen Sonntag fiel Bitcoin intraday um 3,6 Prozent und schloss erstmals unter seinem jährlichen Eröffnungskurs.
Seit November schwankt der Kurs zwischen 86.000 und 93.500 US-Dollar. Anfang Januar 2026 erreichte BTC zwischenzeitlich ein Zweimonatshoch von 97.924 US-Dollar, hat jedoch alle Gewinne wieder abgegeben und liegt nun wieder unter diesem wichtigen Bereich.
Obwohl kurzfristige Risiken und hohe Marktvolatilität Korrekturen von über 30 Prozent ermöglichen, sehen Analysten diese oft als gesunde Konsolidierung im langfristigen Wachstumszyklus.
Frühere Zyklen zeigten, dass Bitcoin nach starken Rückgängen schnell neue Allzeithochs erreichen konnte. Ein Beispiel hierfür ist der Zeitraum vom 10. Mai bis 20. Juli 2021, in dem Bitcoin fast 51 Prozent verlor, bevor es ein Tief bei 29.278 US-Dollar fand und anschließend in 113 Tagen ein neues Allzeithoch von 69.000 US-Dollar erreichte.




