Eine aktuelle Analyse von Bitcoin-Marktdaten enthüllt eine besorgniserregende Situation für viele Anleger: Über die Hälfte des investierten Bitcoin-Angebots hat eine Kostenbasis, die über dem aktuellen Marktwert liegt. Dies deutet auf erhebliche unrealisierte Verluste im Markt hin.
Konkret zeigt die Analyse, dass etwa 63 % des gesamten in Bitcoin investierten Kapitals eine Kostenbasis von über 88.000 US-Dollar aufweisen. Die Kostenbasis repräsentiert den durchschnittlichen Kaufpreis eines Bitcoin, während die investierte Vermögensmasse den Gesamtwert des Kapitals beschreibt, das zuletzt in der Blockchain bewegt wurde. Diese Daten werden häufig mithilfe des On-Chain-Indikators URPD (UTXO Realized Price Distribution) ermittelt.
Seit November schwankte der Bitcoin-Preis zwischen 80.000 und 90.000 US-Dollar, wobei er zuletzt kurzzeitig über diese Marken stieg.
Diese Preisentwicklung führt dazu, dass ein erheblicher Teil der Anleger sogenannte ‚unrealisierte Verluste‘ verzeichnet, da der aktuelle Marktwert ihrer Bitcoin-Bestände unter dem ursprünglichen Kaufpreis liegt. Experten warnen, dass ein Unterschreiten der Marke von 85.000 US-Dollar den Verkaufsdruck erhöhen könnte, da Anleger versuchen dürften, ihre Verluste zu begrenzen.
Im Preisbereich zwischen 70.000 und 80.000 US-Dollar ist vergleichsweise wenig Bitcoin-Angebot vorhanden. Sollte die wichtige 80.000-Dollar-Marke nicht gehalten werden, könnte dies einen schnellen Abverkauf in Richtung 70.000 US-Dollar zur Folge haben. Die Situation für kurzfristige Halter bleibt daher fragil. Das Verfehlen wichtiger Break-Even-Bereiche könnte neue Käufer anfällig für erneuten Verkaufsdruck machen.
Historisch betrachtet war der Februar für Bitcoin oft ein starker Monat, mit durchschnittlichen Gewinnen, die sich auf etwa 13 % beliefen.




