Am 10. Oktober 2025 erlebte der Kryptomarkt einen beispiellosen Liquidierungstag, bei dem mutmaßlich zwischen 19,1 und 30 Milliarden US-Dollar an Positionen zwangsliquidiert wurden. Laut Binance waren Makrorisiken, nicht technische Probleme der Börse, für dieses extreme Ereignis verantwortlich.
Dieser Tag markierte einen der schlimmsten Flash-Crashs in der Geschichte der Kryptowährungen. Über 1,6 Millionen Trader verloren innerhalb weniger Stunden ihre Positionen, wobei die zwangsliquidierten Summen den bisherigen Rekord von 8 Milliarden US-Dollar bei weitem übertrafen. Große Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Solana und XRP verzeichneten innerhalb kürzester Zeit erhebliche Kursverluste.
Als primärer Auslöser für diesen Kursrutsch und die daraus resultierende Liquidationskaskade gilt die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump am 10. Oktober 2025, Exportverbote und Zölle von bis zu 1.000 Prozent gegen China zu verhängen. Diese Maßnahme wurde als erneute Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China interpretiert und sorgte für erhebliche Turbulenzen an den globalen Aktien- und Kryptomärkten.
Die Ankündigung von US-Präsident Trump bezüglich Exportverboten und Zöllen gegen China löste die Krise aus und beeinflusste sowohl Aktien- als auch Kryptomärkte negativ.
Liquidationen treten bei gehebelten Handelspositionen auf, wenn das Margin-Guthaben zur Deckung der offenen Positionen nicht mehr ausreicht. Hohe Marktvolatilität und niedrige Margin-Levels können diese Zwangsverkäufe auslösen. In diesem Fall versagten offenbar auch Stop-Loss-Orders systematisch.
Die systematischen Ausfälle von Stop-Loss-Orders wurden durch ausgetrocknete Orderbücher und hohen Slippage von 5 bis 20 Prozent verursacht. Dies führte dazu, dass geplante Verlustbegrenzungen von 10 Prozent in tatsächlichen Verlusten von 25 bis 30 Prozent resultierten. Binance hat nach dem Ereignis angekündigt, betroffene Nutzer zu entschädigen.
Slippage von 5-20% und ausgetrocknete Orderbücher führten dazu, dass geplante Verlustbegrenzungen zu realen Verlusten von 25-30% führten.




