Neue Enthüllungen beleuchten die angeblichen Bestrebungen von Sam Bankman-Fried, die US-Politik durch massive Spenden und kontroverse Angebote zu beeinflussen. Caroline Ellisons Aussagen enthüllen pikante Details über Bankman-Frieds angebliche 5-Milliarden-Dollar-Offerte an Donald Trump.
Sam Bankman-Fried, der Gründer der insolvenen Kryptobörse FTX, war vor dem Zusammenbruch seines Unternehmens einer der größten politischen Spender in den USA. Er leistete über 100 Millionen US-Dollar an Wahlkampfspenden, wobei er laut Anklage gestohlene Kundengelder verwendete. Der Großteil floss an Demokraten, was ihn zum zweitgrößten Spender für diese Partei machte.
Bankman-Fried selbst behauptete, seine Spenden an Republikaner seien ähnlich hoch gewesen, jedoch „dunkel“ (nicht offengelegt) geblieben, um negative Reaktionen zu vermeiden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, mit diesen Spenden parteiübergreifenden Einfluss kaufen und die öffentliche Politik in Washington manipulieren zu wollen.
Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, mit diesen Spenden „parteiübergreifenden Einfluss kaufen“ und die „Richtung der öffentlichen Politik in Washington beeinflussen“ zu wollen.
Caroline Ellison, ehemalige CEO von Alameda Research und Ex-Freundin Bankman-Frieds, wurde nach guter Führung vorzeitig aus der Haft entlassen. Ihre Kooperation mit der Staatsanwaltschaft war entscheidend für Bankman-Frieds Verurteilung und die daraus resultierende 25-jährige Haftstrafe.
Ellison enthüllte im Rahmen ihrer Zeugenaussagen, dass Bankman-Fried Ambitionen hegte, US-Präsident zu werden. Sie sagte aus, dass er die Möglichkeit erwogen habe, Donald Trump 5 Milliarden US-Dollar zu zahlen, um ihn von einer erneuten Präsidentschaftskandidatur abzuhalten.
Sam Bankman-Fried zog in Erwägung, Donald Trump 5 Milliarden US-Dollar anzubieten, um ihn von einer erneuten Präsidentschaftskandidatur abzuhalten.
Berichten zufolge lehnte Donald Trump eine mögliche Begnadigung für Sam Bankman-Fried kategorisch ab. Dies geschah trotz Spekulationen, Bankman-Fried habe durch die Pflege „guter Beziehungen“ zu Republikanern auf eine solche Intervention gehofft.




