Matt Hougan, Chief Investment Officer bei Bitwise, prognostiziert das Ende des Krypto-Winters, der seit Januar 2025 andauert. Trotz erheblicher Verluste sehen Analysten Anzeichen für eine Erholung. Die Zeit für eine Trendwende scheint nahe.
Der aktuelle Zeitraum wird als „brutaler Winter“ bezeichnet und ist vergleichbar mit den tiefen Einbrüchen im Jahr 2022. Bitcoin verlor 39 % und Ethereum 53 % seiner Höchststände aus dem Oktober 2025. Als Ursachen für diesen Abschwung gelten übermäßige Hebelwirkung und Gewinnmitnahmen früher Investoren.
Historisch gesehen dauern Krypto-Winter etwa 13 Monate an. Da der aktuelle Winter im Januar 2025 begann, könnte er bis Anfang 2026 enden. Hougan betont, dass trotz der Marktschwäche positive Entwicklungen in den Bereichen Regulierung und Akzeptanz bestehen bleiben.
Institutionelle Investitionen und starke Zuflüsse in ETFs sowie Verwahrungstools für digitale Vermögenswerte haben die Härte des Rückgangs für einige Kryptowährungen abgemildert.
Obwohl der „Fear and Greed Index“ auf historisch hohen Angstniveaus verharrt, bleibt Hougan optimistisch. Er erwartet eine starke Markterholung, sobald sich die Marktstimmung verbessert.
Als potenzielle Katalysatoren für einen Aufschwung nennt er starkes Wirtschaftswachstum, positive Überraschungen durch den „Cryptocurrency Market Structure Act“ (CLARITY Act) und die zunehmende staatliche Akzeptanz von Bitcoin.




