Tether veröffentlicht Open-Source Mining-Betriebssystem

Tether hat mit MiningOS (MOS) ein neues Open-Source-Betriebssystem für das Bitcoin-Mining vorgestellt. Ziel ist es, die Branche transparenter und dezentraler zu gestalten und die Netzwerksicherheit zu stärken. Die offizielle Präsentation fand am 2. Februar 2026 auf dem Plan ₿ Forum in San Salvador statt.

MiningOS soll die Komplexität des Bitcoin-Minings reduzieren und es für Miner aller Größenordnungen zugänglicher machen. Von Hobbyisten bis hin zu großen industriellen Betrieben. Tether strebt damit an, die Abhängigkeit von proprietärer Software und zentralisierten Diensten zu verringern und somit die Dezentralisierung im Bitcoin-Ökosystem zu fördern.

Das Betriebssystem basiert auf Peer-to-Peer (P2P) Holepunch-Protokollen, was zentrale Dienste überflüssig macht und die Abhängigkeit von Dritten eliminiert.

Die modulare und skalierbare Plattform ist mit bestehender Mining-Hardware kompatibel, darunter verschiedene Container und Stromversorgungsgeräte. Über ein zentrales Dashboard lassen sich wichtige Betriebsdaten wie Hardware-Leistung, Energieverbrauch, Kühlsysteme und operative Abläufe überwachen. MiningOS wird unter der Apache 2.0 Lizenz veröffentlicht, was eine freie Nutzung und Weitergabe für kommerzielle sowie nicht-kommerzielle Zwecke ermöglicht.

Tethers Engagement für MiningOS unterstreicht die strategische Ausrichtung, über Stablecoins hinaus in die Blockchain-Infrastruktur zu diversifizieren. Das Unternehmen sieht die Dezentralisierung des Minings als wesentlichen Faktor für die Robustheit des Bitcoin-Netzwerks.

Zukünftige Entwicklungspläne für MiningOS beinhalten die Integration von Werkzeugen der Künstlichen Intelligenz (KI) zur Verbesserung der Analyse von Produktionsdaten und Leistungsüberwachung. Darüber hinaus arbeitet Tether an der Entwicklung eines begleitenden Mining SDK (Software Development Kit).