Die Prognosemarkt-Plattform Polymarket geht eine strategische Partnerschaft mit Circle ein. Zukünftig wird auf natives USDC umgestellt, was die Abwicklungsinfrastruktur effizienter und skalierbarer gestalten soll. Diese Umstellung ersetzt die bisher genutzten überbrückten Stablecoins und verspricht institutionelle Standards.
Bislang nutzte Polymarket auf Polygon eine überbrückte Version von USDC (USDC.e) als Sicherheit. Die nun angekündigte Migration zu nativem USDC, das direkt von Circle ausgegeben wird, bedeutet eine Abwicklung auf der nativen Blockchain. Dies eliminiert die Risiken und Komplexitäten, die mit Cross-Chain-Brücken verbunden sind. Natives USDC ist direkt in US-Dollar einlösbar und wird von Circles regulierten Tochtergesellschaften herausgegeben.
Die Verwendung von USDC unterstützt einen konsistenten, auf US-Dollar lautenden Abwicklungsstandard, der die Marktintegrität stärkt.
Shayne Coplan, CEO von Polymarket, betont, dass die Umstellung die operative Komplexität für Händler reduzieren wird. Jeremy Allaire von Circle hebt hervor, dass die Zusammenarbeit den Nutzen von USDC auf eine Plattform bringt, die Echtzeitinformationen mit Echtzeitmärkten verbindet. Die Standardisierung auf natives USDC richtet das Sicherheitenmodell von Polymarket an einem Abwicklungsvermögen aus, das für direkte Einlösung und regulatorische Verantwortlichkeit konzipiert ist.
Analysten sehen in dieser Integration einen strategischen Ansatz für Circle, der potenziell Zinserträge aus den in USDC gehaltenen Einlagen generieren könnte. Die steigende USDC-Nutzung auf Polymarket wird als neuer Wachstumstreiber für Circle betrachtet.
Mizuho hob die Circle-Aktie auf ‚Neutral‘ an, da die erhöhte USDC-Nutzung auf Polymarket als Wachstumstreiber gilt.
Es wird erwartet, dass das Handelsvolumen von Polymarket bis 2026 auf annualisiert rund 50 Milliarden US-Dollar ansteigt, was einer Verdreifachung gegenüber 2025 entspricht. Dies könnte den Marktwert von USDC um etwa 25 Prozent oder mehr steigern.




