Die Investmentbank Jefferies sieht derzeit wenig Anzeichen für eine Erholung am Kryptomarkt. Stattdessen wird der aktuelle Abschwung als liquiditätsgetriebene Korrektur beschrieben, die auf eine allgemeine Risikoaversion an den globalen Märkten zurückzuführen ist. Dennoch gibt es Potenzial für Token mit starken Fundamentaldaten.
Jefferies bezeichnet die aktuelle Marktschwäche als ‚risk-off correction driven by tightening liquidity‘. Dies bedeutet, dass Anleger sich aufgrund einer verschärften Liquidität aus risikoreicheren Anlagen zurückziehen. Die strukturelle Gesundheit der Blockchains wird jedoch als intakt betrachtet, während Fluss und Stimmung des Marktes unter erheblichem Druck stehen.
Am 3. Februar verzeichneten in den USA gelistete Spot-Bitcoin-ETFs Nettoabflüsse von rund 272 Millionen US-Dollar.
Diese Kapitalflucht aus dominanten Bitcoin-Anlagevehikeln zeigt die Sensibilität des Vermögenswerts gegenüber breiteren Risiko-Off-Flows. Der Crypto Fear and Greed Index fiel auf 9, den niedrigsten Stand seit dem FTX-Kollaps, was ‚extreme Angst‘ signalisiert.
Der weit beachtete Crypto Fear and Greed Index fiel auf 9, den niedrigsten Stand seit dem FTX-Kollaps, was ‚extreme Angst‘ signalisiert.
Trotz der allgemeinen Marktschwäche deutet die Analyse darauf hin, dass Kapital innerhalb des Kryptobereichs rotiert. Spot Ether ETFs verzeichneten Nettozuflüsse von etwa 14 Millionen US-Dollar, und XRP-bezogene Produkte zogen fast 20 Millionen US-Dollar an.
Diese Kapitalrotation deutet darauf hin, dass Anleger ihr Engagement auf Vermögenswerte verlagern, die als Angebote mit spezifischen Anwendungsfällen oder relativem Wert angesehen werden.




