Bitcoin-ETFs: Zuflüsse stoppen monatelange Abflüsse

Nach einer längeren Phase der Abflüsse zeigen die US-amerikanischen Bitcoin-ETFs erstmals seit Januar wieder konstante Nettozuflüsse. Dies fällt mit einer Erholung des Bitcoin-Kurses zusammen und deutet auf eine steigende Anlegerstimmung hin.

Die jüngsten Daten zeigen, dass die Spot-Bitcoin-ETFs in den USA am Freitag Kapitalzuflüsse in Höhe von 471,1 Millionen US-Dollar verzeichneten, gefolgt von weiteren 144,9 Millionen US-Dollar am Montag. Diese positive Entwicklung geht Hand in Hand mit einer Erholung des Bitcoin-Preises, der sich von einem Tiefststand von 60.000 US-Dollar auf rund 70.000 US-Dollar erholt hat.

Der Umschwung zu den aufeinanderfolgenden Zuflüssen begann am Freitag mit einem frischen Kapitalzufluss von 471,1 Millionen US-Dollar, gefolgt von weiteren 144,9 Millionen US-Dollar am Montag.

Mitte Januar hatte Bitcoin mit fast 98.000 US-Dollar einen Höchststand erreicht, der auf eine zweitägige Rallye folgte. Der anschließende Kursrückgang auf 60.000 US-Dollar führte zu erheblichen Abzügen aus den Spot-ETFs. Trotz dieser Volatilität zeigt sich die Zuversicht der Anleger in die langfristigen Aussichten von Bitcoin in der Widerstandsfähigkeit des verwalteten Vermögens (AUM) der ETFs.

Das kumulierte AUM der elf Fonds ist seit Oktober nur um etwa 7 % gesunken, von 1,37 Millionen auf 1,29 Millionen Bitcoin. Obwohl der Preis unter Druck stand, verlangsamten sich die Abflüsse deutlich auf 187 Millionen US-Dollar, was historisch auf einen potenziellen Wendepunkt hindeuten kann. Am 6. Februar 2026 lagen die gesamten Nettovermögenswerte der US-Spot-Bitcoin-ETFs bei rund 97,01 Milliarden US-Dollar und damit wieder unter der Marke von 100 Milliarden US-Dollar.

Trotz des erheblichen Preisdrucks verlangsamten sich die Abflüsse deutlich auf 187 Millionen US-Dollar, wobei eine solche Verlangsamung historisch auf einen potenziellen Wendepunkt hindeutet.