Hongkong plant Stablecoin-Lizenzen ab März 2026

Hongkong bereitet sich darauf vor, ab März 2026 die ersten Lizenzen für Stablecoins zu vergeben. Dies kündigten Finanzsekretär Paul Chan und HKMA-Chef Eddie Yue an. Die Regulierungsbehörde wird zunächst einen vorsichtigen Ansatz verfolgen und nur eine begrenzte Anzahl von Lizenzen erteilen.

Das umfassende Regulierungssystem für Stablecoins in Hongkong trat offiziell am 1. August 2025 in Kraft. Dieses Rahmenwerk verlangt von allen Emittenten, die Stablecoins in Hongkong anbieten oder solche ausgeben, die einen stabilen Wert in Bezug auf den Hongkong-Dollar aufrechterhalten, eine Lizenz der HKMA.

Die Bewertung der Anträge konzentrierte sich auf vorgeschlagene Anwendungsfälle, Risikomanagementrahmen, Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) und die Robustheit der Reservebesicherung. Lizenzierte Emittenten müssen eine vollständige Besicherung ihrer ausstehenden Stablecoins durch hochwertige, liquide Vermögenswerte mit minimalen Anlagerisiken aufrechterhalten.

Mindeststammkapital von 25 Millionen HKD und ein liquides Kapital von 3 Millionen HKD sind weitere Anforderungen für Emittenten.

Inhaber von Stablecoins haben ein absolutes Recht, ihre Stablecoins zum Nennwert innerhalb eines Geschäftstages einzulösen, ohne unangemessene Gebühren oder Bedingungen.

Hongkong beabsichtigt, sich als globaler Hub für digitale Vermögenswerte zu positionieren und gleichzeitig strenge Aufsichtsstandards aufrechtzuerhalten.