Michael Saylor, der Executive Chairman von MicroStrategy, wirbt vehement für Bitcoin als Anlage und warnt vor den Risiken traditioneller Währungen. Seine Botschaft ist klar: „Go Bitcoin today — the money won’t fix itself.“ Saylor sieht in Bitcoin ein digitales Gold und einen Schutz vor Inflation.
Saylor argumentiert, dass die expansive Geldpolitik der Zentralbanken zu einer Vermögensinflation führt. Dies lässt den Wert von knappen Gütern wie Bitcoin steigen, während Bargeld an Kaufkraft verlieren kann. Er verweist auf die historische Entwicklung, bei der traditionelle Währungen an Wert verloren haben.
MicroStrategy verfolgt unter Saylors Führung eine aggressive Bitcoin-Strategie. Das Unternehmen hält derzeit 714.644 BTC, erworben zu einem Durchschnittspreis von 76.056 US-Dollar. Im Januar wurden weitere 1.142 BTC für rund 90 Millionen US-Dollar gekauft.
Der Buchwert der MicroStrategy-Bestände übersteigt 54 Milliarden US-Dollar. Bei einem Bitcoin-Kurs von etwa 68.000 US-Dollar ergibt sich jedoch ein nicht realisierter Verlust von fast 6 Milliarden US-Dollar. Dennoch plant das Unternehmen, bei Kursrückgängen weiter zu kaufen und nicht zu verkaufen.
„Go Bitcoin today — the money won’t fix itself.“ Michael Saylor sieht in Bitcoin ein digitales Gold und Schutz vor Inflation.
Diese Strategie ist umstritten. Befürworter sehen darin einen Schutz vor Währungsverfall, während Kritiker die hohe Konzentration auf einen volatilen Vermögenswert als Risiko für Aktionäre und Marktstabilität ansehen.
Saylor bleibt trotz der aktuellen Buchverluste optimistisch. Er betrachtet diese als temporär und ist überzeugt, dass die Zeit ein wichtiger Faktor für die Wertspeicherung von Bitcoin ist.




