Das Projekt MegaETH, das von Lei Yang mitentwickelt wurde, hat im Mainnet-Stresstest beeindruckende 55.000 Transaktionen pro Sekunde (TPS) erzielt. Diese Leistung markiert einen wichtigen Schritt in der Skalierungsstrategie von Ethereum, die sich zunehmend auf die Stärkung der Layer 1 konzentriert.
Im Rahmen des Tests wurden sowohl UniV3- als auch ERC-Übertragungen durchgeführt. Während des Stresstests konnten Nutzer latenzarme Spiele ohne Beeinträchtigungen der Benutzererfahrung genießen. Lei Yang, CTO von MegaETH Labs, erklärte, dass das Ziel des Projekts darin besteht, ein „Echtzeit-Ethereum“ zu schaffen.
Die Skalierungsstrategie von Ethereum verschiebt den Fokus von einer primären Abhängigkeit von Layer-2-Lösungen hin zur Verbesserung der Funktionalitäten der Basisschicht (Layer 1). Diese Entwicklung, die als „logischer Schwenk“ und nicht als „Werte-Schwenk“ bezeichnet wird, könnte potenziell zu wieder höheren Transaktionskosten auf Ethereum führen, wenn sich die Aktivitäten zurück auf Layer 1 verlagern.
Layer-2-Lösungen replizieren Layer-1-Dienste und sind mit Sicherheitsproblemen konfrontiert, einschließlich der Tendenz zur Zentralisierung aufgrund von Regulierungsdruck.
Lei Yang betonte die Bedeutung der Zensurresistenz und der Garantie, dass Nutzer Layer 2 jederzeit verlassen können. Sollten Transaktionen böswillig von Layer 2 ausgeschlossen werden, haben Nutzer die Möglichkeit, diese direkt auf Layer 1 einzureichen. Dies zwingt den Layer-2-Sequencer, die Transaktionen zu berücksichtigen, und gilt gleichermaßen für den Ausstieg aus Layer 2.
Lei Yang hob die Zensurresistenz und die Garantie hervor, dass Benutzer Layer 2 jederzeit verlassen können, selbst wenn Transaktionen böswillig ausgeschlossen werden.




