Uniswap: UNI steigt nach Gebührenschalter-Vorschlag

Der UNI-Token von Uniswap verzeichnete am 26. Februar 2026 einen deutlichen Anstieg von 15 %. Dies ist auf einen wachsenden Governance-Vorschlag zur Aktivierung des Protokoll-Gebührenschalters zurückzuführen. Die potenzielle Einnahmequelle könnte bis zu 27 Millionen US-Dollar jährlich generieren.

Der aktuelle Vorschlag sieht die Aktivierung von Protokollgebühren für alle verbleibenden v3-Liquiditätspools im Ethereum-Mainnet vor. Zusätzlich sollen Protokollgebühren für v2 und v3 auf acht neu hinzugefügten Blockchains, darunter Arbitrum, Base und OP Mainnet, ermöglicht werden. Dieser Schritt unterstreicht Uniswaps Bemühungen, das Einnahmemodell zu stärken.

Die Gebühren sollen in einen TokenJar-Vertrag fließen, von wo aus UNI zurück zum Ethereum-Mainnet überbrückt und an eine Verbrennungsadresse gesendet wird.

Dieser Mechanismus könnte einen deflationären Effekt auf den UNI-Token haben. Eine erhöhte Nutzung des Protokolls würde somit zu einer Verringerung des UNI-Angebots führen. Der Vorschlag hat bereits einen erfolgreichen ‚Temperature Check‘ durchlaufen, was auf breite Unterstützung in der Community hinweist.

UNI fungiert primär als Governance-Token und gewährt Inhabern Mitspracherechte bei wichtigen Protokollentscheidungen. Bereits Ende 2025 wurde der ‚UNIfication‘-Vorschlag mit fast einstimmiger Zustimmung angenommen, der den Gebührenschalter aktivierte und Handelsgebühren in Token-Burns umleitete.

Diese Aktivierung schafft eine direktere Verbindung zwischen dem UNI-Token und den Einnahmen sowie der Handelsaktivität der dezentralen Börse. Die Erweiterung auf neue Blockchains zielt darauf ab, die Einnahmengenerierung weiter zu diversifizieren.