US-Präsident Donald Trump hat nach einem Treffen mit Coinbase CEO Brian Armstrong die Banken zu einer Einigung über ein wichtiges Kryptomarktstrukturgesetz aufgefordert. Trump kritisierte, dass Banken Innovationen durch Blockade wichtiger Gesetze wie dem CLARITY Act ins Ausland verlagern.
Das Treffen zwischen Präsident Trump und Brian Armstrong fand am Dienstag, dem 4. März 2026, im Weißen Haus statt. Kurz darauf veröffentlichte Trump auf Truth Social eine Erklärung, in der er Banken drängte, mit der Kryptoindustrie zusammenzuarbeiten, um die digitale Asset-Gesetzgebung voranzubringen. Er warnte, dass die Blockade von pro-Krypto-Gesetzen wie dem GENIUS Act und dem CLARITY Act dazu führen könnte, dass Innovationen nach China abwandern und amerikanische Investoren geschädigt werden.
Präsident Trump betonte, dass die Banken ‚ein gutes Geschäft mit der Kryptoindustrie machen müssen‘, um die digitale Asset-Gesetzgebung voranzubringen.
Im Kern des Konflikts steht die Frage, ob Krypto-Börsen wie Coinbase ihren Kunden Zinszahlungen auf Stablecoin-Guthaben anbieten dürfen. Banken lehnen dies ab, da sie befürchten, dass dies zu einem Abzug von Einlagen und einer Beeinträchtigung des Kreditgeschäfts führen könnte. Brian Armstrong bezeichnete die Haltung der Banken als Versuch, Trumps Krypto-Agenda zu untergraben.
Der CLARITY Act, eine Gesetzesinitiative zur Schaffung regulatorischer Klarheit für digitale Vermögenswerte, soll einen umfassenden Bundesrahmen für die Marktstruktur digitaler Assets schaffen. Eine Version des Gesetzes wurde bereits im Juli 2025 vom US-Repräsentantenhaus verabschiedet. Im Senat stimmte das „Agriculture Committee“ am 29. Januar 2026 dafür, allerdings ohne Stimmen der Demokraten. Eine geplante Abstimmung im Bankenkomitee des Senats wurde aufgrund von Unstimmigkeiten verschoben.
Armstrong zeigte sich optimistisch, dass eine „Win-Win-Win“-Lösung für Krypto-Unternehmen, Banken und Verbraucher gefunden werden kann.
Präsident Trump hat sich bereits zuvor pro-Kryptowährungen geäußert und angekündigt, die USA zur ‚Krypto-Hauptstadt der Welt‘ machen zu wollen. Er ordnete die Bildung einer Arbeitsgruppe für digitale Vermögenswerte an, um die Möglichkeit einer strategischen Bitcoin-Reserve zu prüfen. Brian Armstrong lobte Trumps Administration dafür, der Branche ‚wieder Leben eingehaucht‘ zu haben.




