Ethereum treibt seine Skalierungsstrategie mit Proto-Danksharding (EIP-4844) und dem zukünftigen vollem Danksharding voran. Ziel ist es, Transaktionen schneller und kostengünstiger zu machen und die Leistungsfähigkeit von Layer-2-Lösungen zu steigern.
Proto-Danksharding, implementiert im Dencun-Upgrade am 13. März 2024, führt ‚Blob-Transaktionen‘ ein. Diese temporären Datenspeicher werden nur für etwa zwei Wochen im Beacon Node gehalten und danach gelöscht. Dies senkt die Kosten für Rollups erheblich, indem ihnen ein eigener, temporärer Datenraum zur Verfügung gestellt wird.
EIP-4844 erlaubt das Anhängen großer Datenblöcke an Transaktionen, die nach kurzer Zeit gelöscht werden. Dies erhöht die Datenbandbreite, ohne den Zustand der Blockchain dauerhaft zu vergrößern.
Ein separater Gebührenmarkt für Blobs wurde etabliert, der unabhängig von regulären Gasgebühren ist und niedrigere Kosten ermöglichen soll. Proto-Danksharding legt das Fundament für das vollständige Danksharding, welches die Blockchain in mehrere Teile aufteilen wird.
Volles Danksharding, auch ‚Data-Sharding‘ genannt, wird eine massive Speicherplatzmenge für Rollups bereitstellen, um ihre komprimierten Transaktionsdaten abzulegen. Dies soll Hunderte von Rollups unterstützen und Millionen von Transaktionen pro Sekunde ermöglichen.
Mit vollem Danksharding werden 64 Blobs an Blöcke angehängt, verglichen mit sechs bei Proto-Danksharding. Dies erfordert weitere Upgrades wie PBS und DAS.
Für 2026 sind weitere Upgrades geplant, darunter das ‚Glamsterdam‘-Upgrade für schnellere L1-Bestätigungen und L2-Abwicklungszeiten. Eine Erhöhung des Gaslimits auf über 100 Millionen wird ebenfalls diskutiert.




