US-Wirtschaft: Unerwarteter Stellenabbau im Februar 2026

Die US-Wirtschaft verzeichnete im Februar 2026 einen unerwarteten Rückgang der Beschäftigungszahlen und einen Anstieg der Arbeitslosenquote. Laut Berichten des US-Arbeitsministeriums wurden 92.000 Stellen abgebaut, was die Prognosen von Ökonomen deutlich übertraf. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,4 Prozent an.

Im Februar 2026 gab es in den Vereinigten Staaten außerhalb der Landwirtschaft einen Abbau von 92.000 Arbeitsplätzen. Ökonomen hatten im Vorfeld einen Zuwachs von 50.000 bis 60.000 neuen Stellen prognostiziert. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 4,3 Prozent im Januar auf 4,4 Prozent im Februar. Die Gesamtzahl der Arbeitslosen lag im Berichtsmonat bei 7,6 Millionen Menschen.

Die Beschäftigungszahlen für Dezember wurden von einem Zuwachs von 48.000 auf einen Verlust von 17.000 Stellen revidiert.

Der Stellenabbau war branchenübergreifend zu beobachten. Besonders betroffen war der Gesundheitssektor mit einem Rückgang von 28.000 Stellen, teilweise bedingt durch Streikaktivitäten. Der Informationssektor verlor 11.000 Arbeitsplätze, und die Beschäftigung in der Bundesregierung sank um 10.000 Stellen. Seit einem Höchststand im Oktober 2024 hat die Bundesregierung 330.000 Stellen oder 11,0 Prozent abgebaut. Eine positive Entwicklung gab es im Bereich soziale Unterstützung, wo 9.000 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Die durchschnittlichen Stundenlöhne für alle Beschäftigten in der privaten Gesamtwirtschaft stiegen im Februar um 15 Cent auf 37,32 US-Dollar, was einem Anstieg von 0,4 Prozent entspricht. Im Jahresvergleich erhöhten sich die durchschnittlichen Stundenlöhne um 3,8 Prozent.

Die Revisionen früherer Daten zeigen Korrekturen: Der Januar-Wert wurde von 130.000 auf 126.000 nach unten korrigiert.