Bitcoin: Analysten erwarten weiteren Kursrutsch um 30%

Die Investmentfirma ZX Squared Capital prognostiziert für Bitcoin einen möglichen Rückgang um weitere 30 %. Diese Einschätzung basiert auf dem vierjährigen Zyklus, der historisch die Kryptomärkte prägt und aktuell wieder an Bedeutung gewinnt.

CK Zheng, Gründer des Krypto-Hedgefonds ZX Squared Capital, sieht Bitcoin bereits in einer tiefen Bärenmarktphase. Er erwartet, dass der Kurs bis 2026 auf etwa 68.000 US-Dollar fallen könnte, was einem Rückgang von 30 % vom Höchststand im Oktober 2025 bei 126.000 US-Dollar entspricht. Diese Vorhersage deckt sich mit dem etablierten vierjährigen Zyklus, der eng mit den Bitcoin-Halbierungsereignissen verknüpft ist.

Der vierjährige Zyklus, der sich an Halbierungsereignissen orientiert, deutet auf einen weiteren Preisverfall hin.

Zusätzlich zu den zyklischen Effekten werden auch das Verhalten von Privatanlegern als verstärkender Faktor für den Abwärtstrend genannt. Aggressives Kaufen in Phasen der Euphorie und anschließende Panikverkäufe können die Volatilität erhöhen. Die begrenzte institutionelle Akzeptanz, mit Krypto-ETFs und Reservefirmen, die nur etwa 10 % des Gesamtmarktes halten, trägt ebenfalls zur Unsicherheit bei.

Sollte sich das Marktumfeld weiter verschlechtern, könnten Unternehmen, die größere Bitcoin-Bestände halten, gezwungen sein, diese zur Deckung von Schulden zu verkaufen. Dies würde zusätzlichen Verkaufsdruck auf den Markt ausüben und den Abwärtstrend verstärken.

Begrenzte institutionelle Akzeptanz und das Verhalten von Privatanlegern verstärken den erwarteten Abwärtstrend.