Die Flow Foundation hat eine rechtliche Klage eingereicht, um die geplante Delistung ihres nativen Tokens FLOW von den südkoreanischen Kryptobörsen Upbit, Bithumb und Coinone zu verhindern. Die Börsen begründen ihre Entscheidung mit früheren Sicherheitsvorfällen und Bedenken hinsichtlich des Anlegerschutzes.
Die Delistung war für den 16. März 2026 angesetzt. Die Börsen verwiesen auf ihre internen Richtlinien und den südkoreanischen „Virtual Asset User Protection Act“. Sie argumentierten, dass die von der Flow Foundation vorgelegten Erklärungen nicht ausreichten, um die Einstufung als „Investment Warning“ aufzuheben. Upbit und Bithumb kündigten die Beendigung der Handels- und Einzahlungsdienste für den 16. März 2026 um 6:00 Uhr UTC an, Auszahlungen sollten bis zum 16. April 2026 möglich sein. Coinone nannte ursprünglich den 16. März 2025 als Frist, was sich jedoch auf 2026 änderte.
Die Flow Foundation und Dapper Labs widersprechen der Einschätzung der Börsen und betonen, dass ein Vorfall im Dezember keine Nutzergelder beeinträchtigte und gefälschte Token zerstört wurden.
Die Flow Foundation hebt hervor, dass große globale Börsen wie Coinbase, Kraken und Binance nach unabhängigen Überprüfungen die vollständigen Dienstleistungen für FLOW wiederhergestellt haben. Auch die koreanische Börse Korbit nahm ihre Dienste wieder auf, nachdem technische Maßnahmen abgeschlossen waren.
Die Foundation argumentiert, dass die Einstellung des FLOW-Handels nicht im Interesse der koreanischen Nutzer sei. Sie strebt an, der koreanischen Gemeinschaft weiterhin zuverlässigen Zugang zu FLOW zu ermöglichen, indem sie Korbit unterstützt und nach weiteren Partnerschaften in der Region sucht.
Eine Delistung durch diese Hauptbörsen in Südkorea würde die Liquidität und Zugänglichkeit für FLOW erheblich einschränken.




