Bitcoin-Wale akkumulieren erneut: Ein bullisches Signal?

Große Bitcoin-Wallets zeigen Anzeichen von Akkumulation, was von Analysten als positives Signal gewertet wird. Während sich der Preis um die 71.000-Dollar-Marke bewegt, beobachten Experten die Aktivitäten der sogenannten „Wale“ genau, um zukünftige Preisentwicklungen abzuschätzen. Die jüngsten Käufe deuten auf eine mögliche positive Umkehr am Markt hin.

Die Krypto-Analyseplattform Santiment berichtet, dass große Bitcoin-Wallets, die zwischen 10 und 10.000 BTC halten, bei einem Bitcoin-Preis von rund 71.000 US-Dollar wieder mit dem Kauf beginnen. Diese Entwicklung wird als „bullisches Signal“ und „positive Umkehr“ interpretiert. Diese Wallets kontrollieren nun 68,17 % des gesamten Bitcoin-Angebots, was eine leichte Zunahme gegenüber der Vorwoche darstellt.

Diese Akkumulationsphase folgt auf eine Periode Anfang März, in der dieselben Wallets erhebliche Mengen verkauften, als der Bitcoin-Preis kurzzeitig 74.000 US-Dollar überstieg. Der Anteil der verkauften Bitcoins entsprach etwa 66 % dessen, was sie zuvor erworben hatten.

Ein potenzieller lokaler Tiefpunkt für Bitcoin könnte sich bilden, wenn Wale weiterhin akkumulieren, während der Anteil der Kleinanleger abnimmt.

Santiment weist darauf hin, dass ein Anstieg der Käufe durch Kleinanleger historisch oft übermäßigen Optimismus signalisiert und dass Preisrückgänge folgen können, wenn diese Anleger die Hoffnung verlieren. Aktuell sehen sie den „anhaltenden Optimismus der Kleinanleger“ als Hauptargument gegen einen bestätigten Tiefpunkt.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Bitcoin-Preis bei etwa 71.350 US-Dollar, mit einem Zuwachs von 6,30 % in der letzten Woche. Der Crypto Fear & Greed Index zeigte „extreme Angst“ an (Wert 16), was auf eine verhaltene Anlegereinstellung hindeutet. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zudem ihre erste fünftägige Inflow-Serie des Jahres mit Zuflüssen von rund 767,32 Millionen US-Dollar.