US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnen eine beeindruckende sechstägige Zuflussserie, die längste seit dem Vorjahresoktober. Diese anhaltende positive Kapitalnachfrage korrelierte direkt mit einer deutlichen Kursrallye von Bitcoin, die den Wert der Kryptowährung um über 12 % steigen ließ.
Zwischen dem 9. und 17. März 2026 flossen den US-Bitcoin-ETFs netto 962,8 Millionen US-Dollar zu. Allein am 17. März betrugen die Nettozuflüsse 199,4 Millionen US-Dollar. BlackRock’s iShares Bitcoin Trust (IBIT) führte mit Zuflüssen von 139,4 Millionen US-Dollar an diesem Tag. Der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) verzeichnete Zuflüsse von 64,5 Millionen US-Dollar. Kleinere Zuflüsse gab es für den Bitwise Bitcoin ETF (2,8 Mio. USD) und Franklin Bitcoin ETF (2,1 Mio. USD). Dem gegenüber standen Abflüsse beim VanEck Bitcoin ETF (-6,3 Mio. USD) und ARK 21Shares Bitcoin ETF (-3,1 Mio. USD). Per 14. März 2026 verwalteten die ETFs ein Nettovermögen von 91,83 Milliarden US-Dollar.
Begleitend zu den ETF-Zuflüssen stieg der Bitcoin-Kurs von 65.960 US-Dollar auf 74.250 US-Dollar, ein Plus von über 12 %.
Bitcoin erreichte am 16. März 2026 einen Höchststand von 74.416 US-Dollar und überschritt damit zum ersten Mal seit sechs Wochen die Marke von 74.400 US-Dollar. Diese Zuflussserie ist die längste seit Oktober 2025, als Bitcoin-Produkte fast 6 Milliarden US-Dollar in neun Tagen verzeichneten und Bitcoin ein Allzeithoch von 126.080 US-Dollar erreichte.
Die jüngsten Zuwächse finden inmitten geopolitischer Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie Volatilität an den Ölmärkten statt. Gerüchte über Fortschritte in den diplomatischen Beziehungen zwischen den USA, Iran und Israel könnten ebenfalls zum Kursanstieg beigetragen haben. Seit dem 28. Februar verzeichnete Bitcoin einen Zuwachs von über 12 %, was traditionelle Anlageklassen wie Gold und Aktien übertraf. Auch das Sentiment verbesserte sich, der ‚Crypto Fear & Greed Index‘ verließ die Zone der ‚extremen Angst‘.
Bis Mitte März 2026 verzeichneten die US-Bitcoin-ETFs Nettozuflüsse von rund 2,8 Milliarden US-Dollar. Dies markiert eine Trendwende nach fünf Monaten mit Nettoabflüssen, in denen allein im Februar über 3,8 Milliarden US-Dollar aus den Fonds abgezogen wurden. Institutionelle Anleger erhöhen ihre Bitcoin-Positionen trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten.




