Bitcoin Mining-Schwierigkeit sinkt um 7,76 %

Die Mining-Schwierigkeit von Bitcoin ist um 7,76 % gefallen, was auf anhaltenden Druck unter den Minern hindeutet. Diese Anpassung, die am 20. März 2026 stattfand, ist ein wichtiger Mechanismus zur Aufrechterhaltung der Stabilität des Netzwerks.

Die Mining-Schwierigkeit von Bitcoin ist ein automatischer Mechanismus, der alle 2.016 Blöcke, etwa alle zwei Wochen, angepasst wird. Ziel ist es, die durchschnittliche Zeit für die Blockproduktion bei konstant etwa 10 Minuten zu halten. Steigt die Rechenleistung (Hashrate) im Netzwerk, erhöht sich die Schwierigkeit, während sie bei sinkender Hashrate reduziert wird.

Der jüngste Rückgang um 7,76 % auf 133,79 Billionen erfolgte bei Blockhöhe 941.472. Dies war eine Reaktion auf eine Blockproduktionsrate, die deutlich über dem Ziel lag, mit einer durchschnittlichen Blockzeit von etwa 12 Minuten und 36 Sekunden. Dies deutet auf eine reduzierte aktive Miner-Hashrate hin.

Mehrere Faktoren üben Druck auf die Miner aus. Dazu gehören geringere Rentabilität durch steigende Energiekosten und schwankende Bitcoin-Preise. Zudem investieren einige börsennotierte Mining-Unternehmen verstärkt in KI-Infrastruktur, was zu einer Konkurrenz um günstige Energiequellen führt.

Geopolitische Konflikte und hohe Ölpreise können die Stromkosten für Miner zusätzlich erhöhen und die Rentabilität weiter mindern.

Ein niedrigerer Schwierigkeitsgrad bedeutet, dass weniger Rechenleistung benötigt wird, um die gleiche Blockbelohnung zu erzielen. Dies kann die Einnahmen pro Einheit Hashrate für verbleibende Miner leicht verbessern und bietet den unter Druck stehenden Betreibern vorübergehend eine Atempause.

Bereits zuvor im Jahr 2026 gab es signifikante Anpassungen. Nach wetterbedingten Störungen in den USA, die zu einem starken Rückgang führten, erholte sich die Schwierigkeit. Auch 2025 und im Februar 2026 gab es weitere deutliche Rückgänge.