Die Kryptobranche erlebt derzeit eine Welle von Massenentlassungen. Unternehmen wie Crypto.com und Gemini begründen den Abbau von Hunderten von Arbeitsplätzen mit der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) und schwachen Märkten.
Im März 2026 haben mehrere führende Krypto-Unternehmen signifikante Stellenstreichungen vorgenommen. Crypto.com entließ etwa 12 % seiner Belegschaft, was ungefähr 180 bis über 600 Mitarbeiter betraf. CEO Kris Marszalek bezeichnete dies als notwendige KI-Integration, die für das Überleben der Unternehmen entscheidend sei. Die kürzliche Akquisition der Domain AI.com für 70 Millionen US-Dollar unterstreicht diese strategische Ausrichtung.
Unternehmen, die sich nicht sofort auf die KI-Integration konzentrieren, werden scheitern.
Auch Gemini, die Börse der Winklevoss-Zwillinge, hat seit Anfang 2026 etwa 30 % seiner Mitarbeiter reduziert, wobei höhere Effizienz durch KI als Begründung angeführt wurde. Die Algorand Foundation verzeichnete ebenfalls einen Abbau von 25 % der Belegschaft, bedingt durch unsichere makroökonomische Bedingungen und den Aufstieg der KI.
Messari transformiert sich zu einem ‚AI-first‘-Unternehmen und reduzierte seine Belegschaft drastisch von geplanten 1.000 auf etwa 140 Analysten. Block (Square/Cash App) entließ über 4.000 Mitarbeiter, die Hälfte der Belegschaft, und nannte KI-gestützte Produktivitätssteigerungen als Grund, stellte jedoch später einige Mitarbeiter wieder ein. OP Labs reduzierte ebenfalls seine Belegschaft unter Verweis auf KI-Möglichkeiten.
Diese Entlassungswellen spiegeln einen breiteren Trend im Technologiesektor wider, wo Kostenoptimierung und Arbeitsablauf-Verbesserungen durch KI im Fokus stehen. Im gesamten Technologiesektor wurden 2026 bereits über 55.900 Arbeitsplätze abgebaut. Neben KI spielen schwache Märkte und globale wirtschaftliche Schwierigkeiten eine Rolle, wobei einige die KI-Integration auch als Vorwand für geplante Personalreduktionen sehen.




