Bitcoin-ETFs: Deutliche Nettoabflüsse nach Rekordzuflüssen

Bitcoin-Spot-ETFs in den USA verzeichneten am 3. Februar 2026 signifikante Nettoabflüsse, die das verwaltete Vermögen unter die Marke von 100 Milliarden US-Dollar drückten. Dies markiert eine Trendumkehr nach einer Phase positiver Kapitalflüsse, was auf eine gestiegene Vorsicht der Anleger hindeutet.

Am 3. Februar 2026 verzeichneten die in den USA gelisteten Spot-Bitcoin-ETFs einen Nettoabfluss von rund 272 Millionen US-Dollar. Diese Entwicklung folgte auf eine viertägige Abflussserie, die sich auf insgesamt 1,49 Milliarden US-Dollar summierte. Eine kurze Unterbrechung gab es am 2. Februar 2026, als Zuflüsse von 561,89 Millionen US-Dollar verzeichnet wurden. Das gesamte Nettovermögen der Bitcoin-ETFs belief sich zu diesem Zeitpunkt auf 100,38 Milliarden US-Dollar, nachdem es zuvor bei 106,96 Milliarden US-Dollar lag.

Am 2. Februar 2026 belief sich das gesamte Nettovermögen der Bitcoin-ETFs auf 100,38 Milliarden US-Dollar, nach zuvor 106,96 Milliarden US-Dollar.

Einzelne Fonds zeigten unterschiedliche Entwicklungen. Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock war am 3. Februar 2026 der einzige Fonds mit einem positiven Kapitalfluss und verzeichnete einen Nettozufluss von 62,12 Millionen US-Dollar. Im Gegensatz dazu erlitten andere bedeutende Fonds erhebliche Abflüsse: Fidelitys Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) verlor 148,7 Millionen US-Dollar, der ARK 21Shares Bitcoin-ETF (ARKB) von Ark Invest wies Abflüsse von 62,5 Millionen US-Dollar auf, und Grayscales GBTC verzeichnete Abflüsse von 56,63 Millionen US-Dollar.

Analysten führen die nachlassende Nachfrage und die Abflüsse auf mehrere Faktoren zurück. Ein wichtiger Grund ist, dass Anleger, die über US-Spot-Bitcoin-ETFs eingestiegen sind, im Durchschnitt Buchverluste erlitten haben. Zusätzlich spielt eine allgemein erhöhte Vorsicht bei risikoreichen Vermögenswerten eine Rolle, bedingt durch makroökonomische Rahmenbedingungen und geopolitische Instabilität.

Ein wichtiger Grund ist, dass Anleger im Durchschnitt Buchverluste erlitten haben, zusätzlich spielt eine allgemein erhöhte Vorsicht bei risikoreichen Vermögenswerten eine Rolle.