Bitcoin (BTC) verzeichnete zuletzt signifikante Kapitalzuflüsse, insbesondere durch Spot-Bitcoin-ETFs, was zu einem Preisanstieg führte. Institutionelle Anleger zeigen wieder vermehrt Interesse, nachdem eine Phase der Zurückhaltung überwunden wurde. Dies könnte den Aufwärtstrend von BTC weiter stützen.
In der Woche vor dem 17. Januar 2026 verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs Nettozuflüsse von 1,42 Milliarden US-Dollar, die stärkste wöchentliche Performance seit Anfang Oktober. Dies signalisiert eine erhöhte Nachfrage institutioneller Investoren. Allein am 15. Januar 2026 flossen 648,4 Millionen US-Dollar in BlackRocks IBIT-ETF, womit die Gesamteinlagen an diesem Tag über 840 Millionen US-Dollar stiegen.
Mittwoch dieser Woche verzeichnete den größten Nettozufluss an einem einzigen Tag mit rund 844 Millionen US-Dollar, gefolgt von 754 Millionen US-Dollar am Dienstag.
Diese erneute institutionelle Beteiligung folgt auf eine Phase der Zurückhaltung und sogar Abflüsse Ende 2025 und Anfang Januar 2026, nachdem Bitcoin ein Allzeithoch von über 126.000 US-Dollar erreicht hatte.
Im Zuge dieser Zuflüsse stieg der Bitcoin-Preis Mitte Januar 2026 über 97.000 US-Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit über zwei Monaten. Die Kryptowährung notierte zuletzt bei rund 96.890 US-Dollar, was einem Wochengewinn von 8 % entsprach.
On-Chain-Daten zeigen jedoch, dass kurzfristige Halter erhebliche Mengen an BTC zu den Börsen transferiert haben, um Gewinne mitzunehmen. So wurden 41.800 BTC in Gewinntransaktionen an Börsen gesendet, während der Vermögenswert eine Erholungsrallye durchlief.
Große Zuflüsse von BTC an Börsen können potenziellen Verkaufsdruck signalisieren, insbesondere nach einem starken Preisanstieg.
Analysten betonen, dass anhaltende Zuflüsse in ETFs entscheidend sind, um einen dauerhaften Aufwärtstrend des Bitcoin-Preises zu unterstützen. Die Kombination aus reduzierten Verkäufen durch Großinvestoren und der Nachfrage durch ETFs könnte das effektive Umlaufangebot verknappen.




