Im Februar 2026 zeigt sich der Bitcoin-Markt gespalten: Kleinanleger erhöhen ihre Bestände, während Großinvestoren zögern. Eine nachhaltige Rallye scheint von der Rückkehr der sogenannten **
Berlin, 21. Februar 2026 – Der Kryptomarkt erlebte im Februar 2026 eine volatile Phase. Bitcoin wurde um die Marke von 60.000 US-Dollar gehandelt. Während Kleinanleger, oft als „Shrimps“ bezeichnet (Wallets mit weniger als 0,1 BTC), ihre Beteiligung seit dem Rekordhoch im Oktober 2025 um 2,5 % steigerten und damit den höchsten Anteil am Gesamtangebot seit Mitte 2024 erreichten, reduzierten größere Investoren („Wale“ und „Haie“, 10-10.000 BTC) ihre Bestände um etwa 0,8 %.
Diese Divergenz zwischen kleinen und großen Anlegern führt zu unruhigen Preisbewegungen statt zu klaren Trends. „Shrimps“ können kurzfristige Impulse geben, aber für anhaltende Rallyes braucht es die Kaufkraft der „Wale“.
Dennoch gab es Anzeichen für gezielte Akkumulation durch Großinvestoren. Nach einem Kursrückgang auf rund 60.000 US-Dollar am 5. Februar stieg der „Accumulation Trend Score“ auf 0,68, was die stärkste breit angelegte Akkumulation seit Ende November 2025 darstellte. Am 12. Februar erwarben Wallets mit über 1.000 BTC in einer Woche rund 53.000 Bitcoin, die stärkste Kaufwelle seit Monaten.
Trotzdem warnte Krypto-Analyst Nic Carter Mitte Februar vor nachlassender Geduld bei Großinvestoren. Das makroökonomische Umfeld bleibt eine Herausforderung: Die US-Notenbank beließ die Zinsen im Januar bei 3,50–3,75 %, und JPMorgan erwartet bis 2026 keine Senkungen. Die Inflation verharrt hartnäckig um 2,4 %, was Risikoanlagen dämpft.
Analysten der Standard Chartered Bank haben ihre Bitcoin-Kursziele für Ende 2026 um ein Drittel reduziert und schließen einen Rückfall auf 50.000 US-Dollar nicht aus. Der Crypto Fear & Greed Index signalisierte im Januar und Februar 2026 durchweg „extreme Angst“, mit Werten wie 16 (30. Jan.), 14 (9. Feb.) und 8 (21. Feb.).




