Der Bitcoin-Kurs konsolidiert sich derzeit um die Marke von 90.000 US-Dollar. Makroökonomische Faktoren und geopolitische Ereignisse, wie die jüngsten US-Militäraktionen in Venezuela, beeinflussen die weitere Kursentwicklung und erhöhen die Marktunsicherheit.
Am 3. Januar 2026 eskalierten die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela. US-Streitkräfte führten groß angelegte Angriffe durch, Explosionen wurden in Caracas und anderen Regionen gemeldet. US-Präsident Donald Trump verkündete die Gefangennahme und den Abtransport des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro. Die venezolanische Regierung verurteilte die Angriffe als schweren militärischen Angriff auf zivile und militärische Ziele, rief den Ausnahmezustand und eine landesweite Mobilisierung aus.
Berichte deuten auf die Beteiligung von Einheiten wie der Delta Force der US-Armee an der Operation zur Festnahme Maduros hin. Diese Ereignisse folgten auf verstärkte US-Militärpräsenz und Angriffe auf mutmaßliche Drogenschiffe vor der Küste Venezuelas.
Ende 2025 und Anfang 2026 bewegte sich der Bitcoin-Kurs im Bereich von 90.000 US-Dollar. Am 22. Dezember 2025 stieg der Kurs über 90.000 USD und erreichte 90.535 USD. Am 24. Dezember 2025 notierte Bitcoin zeitweise bei rund 91.950 USD. Zu Beginn des Jahres 2026, am 2. Januar, überschritt Bitcoin erneut die 90.000-Dollar-Marke.
Analysten betrachten diesen Bereich als wichtige psychologische und technische Unterstützungszone. Einige Experten prognostizierten einen bullischen Jahresstart 2026 für Bitcoin, gestützt auf historische Saisonalitäten und das Potenzial von Bitcoin-Layer-2-Lösungen. Historisch gesehen erzielte Bitcoin im ersten Quartal durchschnittlich Kursgewinne von rund 47 Prozent.
Das vierte Quartal 2025 verzeichnete das zweitschlechteste Q4 in der Bitcoin-Historie, was jedoch auf ein starkes Rebound-Potenzial im ersten Quartal 2026 hindeuten könnte.
Die anhaltenden geopolitischen Spannungen zwischen den USA und Venezuela haben den Kryptowährungsmarkt beeinflusst. Meldungen über Militärschläge und die Verhaftung Maduros führten zu Marktunsicherheit, die den Bitcoin-Kurs belasten kann. In Venezuela werden Kryptowährungen zunehmend zur Umgehung von Hyperinflation und Sanktionen genutzt, was zu verstärkter Überwachung durch die USA führt.
Im November 2025 führte die Eskalation des Konflikts zwischen Trump und Venezuela zu einem Rückgang des Bitcoin-Kurses, da Anleger auf die zunehmende Volatilität reagierten.




