Bitcoin: Kurs unter 50.000 $? Bärenmarkt-Analyse

Aktuelle Analysen deuten darauf hin, dass der Bitcoin-Preis die Marke von 50.000 US-Dollar unterschreiten könnte. Vergleiche mit früheren Bärenmärkten legen nahe, dass weitere Kursverluste bevorstehen könnten, insbesondere nach dem Durchbrechen wichtiger Unterstützungsniveaus.

Der Bitcoin-Preis hat signifikante Unterstützungsniveaus durchbrochen, darunter den „True Market Mean“ bei 80.700 US-Dollar. Dies führte zu einer bärischen Stimmung unter vielen Tradern. Der BTC-Preis fiel unter 80.000 US-Dollar, nachdem er zuvor über 6 % verloren hatte. Das Unterschreiten der 21-Wochen-Exponential Moving Average (EMA) wird von Analysten als Signal interpretiert, das früheren Bärenmärkten vorausging.

Ein Analyst stellt fest: ‚Die Geschichte deutet nach dem EMA-Crossover des Bullenmarktes auf eine zusätzliche Abwärtsfortsetzung hin, wobei Bitcoin seit dem Crossover von 90.000 US-Dollar auf 78.000 US-Dollar gefallen ist.‘

Experten nennen konkrete Abwärtsziele. Prognosen sehen 74.400 US-Dollar und 49.180 US-Dollar als wichtige Liquiditätsziele für den aktuellen Bärenmarkt. Ein „Worst-Case-Szenario“ wird bei 50.000 US-Dollar gesehen. Die Theorie der Vier-Jahres-Zyklen legt nahe, dass Bitcoin im Jahr 2026 auf unter 50.000 US-Dollar fallen könnte, ähnlich wie in vergangenen Zyklen.

Die aktuelle Marktlage ähnelt früheren Bärenmärkten, da Bitcoin die Unterstützung des realisierten Preises verliert. Historisch gesehen ist das zweite Jahr nach einem Halving oft eine Abkühlphase. Ein Anstieg des Bitcoin-Angebots im Verlustindikator wurde in der Vergangenheit als frühes Signal für Bärenmärkte interpretiert, wenn Verluste sich auf langfristige Halter ausweiten.

Einige Analysten weisen jedoch darauf hin, dass der aktuelle Zyklus sich von früheren unterscheidet, bedingt durch große institutionelle Anleger und die breitere Adoption im traditionellen Finanzsystem.

Der Bitcoin-Preis steht unter Druck durch Kapitalabflüsse aus US-Spot-Bitcoin-ETFs und geringere Käufe durch Unternehmen. Eine schwache relative Performance gegenüber Aktienindizes und Edelmetallen trägt ebenfalls zur Schwäche bei. Technische Indikatoren wie RSI und MACD zeigen negative Signale und deuten auf eine Korrekturphase hin.