Bitwise CEO: 2/3 der Finanzinstitute bald im Krypto-Bereich

Der CEO des Krypto-Fondsmanagers Bitwise, Hunter Horsley, erwartet eine signifikante Zunahme der Beteiligung von Finanzinstituten am Kryptomarkt. Seine Prognose sieht vor, dass bereits in den kommenden sechs Monaten zwei Drittel der globalen Finanzinstitute mit digitalen Assets interagieren werden.

Diese Einschätzung basiert auf zahlreichen Gesprächen von Horsley mit Führungskräften und Aufsichtsratsmitgliedern aus dem Bankensektor. Die Erwartung umfasst nicht nur traditionelle Banken, sondern auch Fintech-Unternehmen und andere Finanzdienstleister. Es wird davon ausgegangen, dass mehr als die Hälfte aller Fintech-Unternehmen bald Krypto-Angebote implementieren werden.

Ich denke, zwei Drittel aller Finanzinstitute werden in den nächsten sechs Monaten in Krypto engagiert sein.

Das übergeordnete Ziel ist die Etablierung von Krypto als Mainstream-Wertspeicher, Anlageklasse und als neue Finanzinfrastruktur. Der Eintritt mächtiger Unternehmen in den Kryptomarkt und die Bereitstellung von Produkten für deren Kunden werden eine entscheidende Signalwirkung haben. Die Einführung von Spot Bitcoin ETFs in den USA im Januar 2024 wird als wichtiger Katalysator angesehen, der Bitcoin in eine ‚Mainstream-Ära‘ überführt.

Bitwise verzeichnet eine rasche institutionelle Akzeptanz in Bereichen wie Handel, Verwahrung und börsengehandelte Produkte. Namhafte Institute wie Bank of America, BlackRock und Goldman Sachs sind bereits im Kryptosektor aktiv. Im dritten Quartal 2025 stieg die Krypto-Adoption bei Unternehmen um 40 %.

Trotz jüngster Marktschwankungen, bei denen Bitcoin unter 70.000 US-Dollar fiel, betrachten institutionelle Investoren dies oft als Kaufgelegenheit. Horsley bemerkte, dass institutionelle Anleger Preise sehen, die sie für immer verpasst geglaubt hatten. Bitwise selbst verwaltet über 15 Milliarden US-Dollar an institutionellen Geldern und verzeichnete an einem Tag über 100 Millionen US-Dollar an Zuflüssen bei Bitcoin-Kursen um 77.000 US-Dollar.