Bybit plant Bankkonten und prüft US-Expansion

Die Kryptobörse Bybit plant mit ‚My Bank‘ die Einführung von Bankkonten inklusive IBAN-Zugang für Privatkunden. Diese Neuerung soll Nutzern die Verwaltung von Fiat-Geldern und den direkten Umtausch in Kryptowährungen ermöglichen. Parallel dazu prüft das Unternehmen eine Expansion in die USA.

Ab Februar 2026 will Bybit seinen Nutzern persönliche IBAN-Konten bereitstellen. Mit diesem Service können User Fiat-Währungen verwalten, Zahlungen tätigen, Gehaltszahlungen empfangen und Guthaben direkt auf der Plattform in Kryptowährungen umwandeln. Zum Start werden der US-Dollar sowie 17 weitere Fiat-Währungen unterstützt. Eine vollständige KYC-Verifizierung ist für die Kontoeröffnung obligatorisch.

Bybit hat für die Umsetzung Partnerschaften mit der Qatar National Bank (QNB), DMZ Finance und Pave Bank geschlossen.

Der angepeilte Start im Februar ist abhängig von den erforderlichen behördlichen Genehmigungen. CEO Ben Zhou erwähnte gegenüber Bloomberg, dass Bybit eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit in die USA prüft, wofür ein lizenzierter Partner benötigt wird.

Zhou beschreibt Bybit als sich entwickelnde ‚Neo-Bank‘, ähnlich dem Modell von Robinhood, durch die Integration von Krypto-Handel und traditionellen Bankdienstleistungen. Die globale Präsenz sieht er als Vorteil gegenüber Wettbewerbern. Zudem plant Bybit ein neues Verwahrungsprodukt für institutionelle Anleger.

Die Integration von Krypto-Handel mit traditionellen Bankdienstleistungen entwickelt Bybit laut Zhou zu einer ‚Neo-Bank‘.