Interne Dokumente enthüllen, dass Elon Musk einst einen Initial Coin Offering (ICO) von OpenAI in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar befürwortete. Diese Pläne stammen aus dem Jahr 2018 und wurden im Zuge einer Klage Musks gegen das KI-Unternehmen öffentlich.
Anfang 2018, während des Kryptowährungsbooms, erwogen die Gründer von OpenAI, darunter auch Elon Musk, die Ausgabe eines Tokens. Ziel war es, durch ein ICO rund 10 Milliarden US-Dollar zu sammeln, um eine gewinnorientierte Sparte zu finanzieren, die die gemeinnützige Mission des Unternehmens unterstützen sollte. Dies sollte die finanziellen Schwierigkeiten von OpenAI überbrücken.
Musk kam später zu dem Schluss, dass eine solche Finanzierungsstrategie dem Ruf von OpenAI erheblich schaden und das Vertrauen untergraben würde.
Musk äußerte Bedenken hinsichtlich eines „massiven Glaubwürdigkeitsverlusts für OpenAI und alle mit dem ICO verbundenen Personen“. Daraufhin zog er seine Unterstützung für das ICO-Konzept zurück.
Im Februar 2018 verließ Musk OpenAI, um sich auf die KI-Entwicklung bei Tesla zu konzentrieren. Nach seinem Weggang und den Meinungsverschiedenheiten über die Finanzierungsstrategie etablierte OpenAI seine heutige Struktur, die eine gemeinnützige Einheit mit einer gewinnorientierten Gesellschaft mit Gemeinwohlverpflichtung kombiniert.
OpenAI veröffentlichte diese internen Notizen als Reaktion auf eine Klage von Musk, der ihnen Betrug und die Verletzung der ursprünglichen gemeinnützigen Ziele vorwirft.
OpenAI veröffentlichte im Zuge der Klage ein Dokument mit dem Titel „The truth Elon Musk hid“.




