Ethereum: Blockchain-Trilemma laut Vitalik Buterin gelöst

Vitalik Buterin, Mitbegründer von Ethereum, verkündet eine bedeutende Errungenschaft: Das Blockchain-Trilemma sei gelöst. Diese Lösung, die Dezentralisierung, Sicherheit und Skalierbarkeit vereint, sei nicht nur theoretisch, sondern bereits mit „live laufendem Code“ umgesetzt.

Die entscheidenden Technologien hinter dieser Entwicklung sind Zero-Knowledge Ethereum Virtual Machines (ZK-EVMs) und Peer Data Availability Sampling (PeerDAS). Buterin beschreibt diese als Grundlage für eine „grundlegend neue und leistungsfähigere Art von dezentralem Netzwerk“.

PeerDAS, seit Dezember 2025 im Mainnet aktiv, verbessert die Datenverfügbarkeit und Skalierbarkeit. Knoten müssen nicht mehr alle Blockdaten herunterladen, sondern können Stichproben zur Überprüfung nutzen. Dies reduziert die Datenlast pro Knoten und fördert die Dezentralisierung.

PeerDAS erhöht die Datenverfügbarkeit und somit die Skalierbarkeit von Ethereum, indem Knoten Stichproben von Daten zur Überprüfung verwenden.

ZK-EVMs ermöglichen schnellere und kostengünstigere Transaktionsverifizierungen, ohne sensible Daten offenzulegen. Obwohl sie produktionsreif sind, bezeichnet Buterin sie als „Alpha-Stadium“, das weitere Sicherheitsverbesserungen benötigt. Bis 2030 sollen ZK-EVMs zum primären Blockvalidierungsmechanismus werden.

ZK-EVMs ermöglichen schnellere und günstigere Transaktionsverifizierungen, ohne die zugrunde liegenden Daten offenzulegen.

Buterin vergleicht die neue Ethereum-Architektur mit einem „BitTorrent mit Konsens“, im Gegensatz zu Bitcoin, das zwar Dezentralität und Sicherheit priorisiert, aber bei der Skalierbarkeit an seine Grenzen stößt. Der Fahrplan sieht für 2026 Erhöhungen des Gas-Limits vor, gefolgt von weiteren Anpassungen bis 2028.

Diese umfassende Weiterentwicklung ist das Ergebnis von zehn Jahren Arbeit an der Skalierung und Verbesserung von Ethereum.