Extreme Krypto-Angst: Santiment sieht Kaufgelegenheit

Die aktuelle extreme Angst auf dem Kryptomarkt wird von dem On-Chain-Analyseunternehmen Santiment als positives Signal interpretiert. Historisch gesehen gehen Phasen ausgeprägten Pessimismus oft unerwarteten Wendepunkten am Markt voraus und können somit auf attraktive Kaufgelegenheiten hindeuten.

Der Crypto Fear & Greed Index ist ein wichtiges Werkzeug zur Messung der Marktstimmung. Er bewegt sich auf einer Skala von 0 bis 100, wobei Werte zwischen 0 und 24 „extreme Angst“ und Werte zwischen 75 und 100 „extreme Gier“ repräsentieren. Die Berechnung des Index stützt sich auf diverse Datenquellen wie Volatilität, Marktvolumen, Social-Media-Stimmung und die Marktdominanz.

Santiment, ein führendes Unternehmen im Bereich Blockchain-Intelligenz, analysiert die Marktstimmung durch die Aggregation und Auswertung von Social-Media-Diskursen, Nachrichtenüberschriften und Entwickleraktivitäten. Diese Analysen haben sich in der Vergangenheit als frühzeitige Indikatoren für Marktspitzen und -tiefs erwiesen.

Wenn die Marktstimmung von „extremer Angst“ geprägt ist, kann dies ein Hinweis auf unterbewertete Märkte sein.

Historische Daten belegen, dass extreme Tiefpunkte der Marktstimmung häufig mit den Böden von Marktzyklen korrelieren. Investoren, die in Phasen angstgetriebener Rückgänge kauften, konnten oft beträchtliche Gewinne in den nachfolgenden Erholungsphasen erzielen.

Ein Beispiel hierfür ist ein Fall des Krypto-Sentiment-Index auf einen Wert von 10, was als „extreme Angst“ den tiefsten Stand seit Mai 2022 markierte. Auch im sozialen Umfeld wurde bei XRP im Januar 2026 eine Phase „extremer Angst“ festgestellt, die historisch oft Markt-Tiefpunkte signalisiert.

Laut Santiment-Daten befindet sich die allgemeine Krypto-Marktstimmung derzeit tief in der Phase der „Kapitulation“ oder „Verzweiflung“. Dieses Stadium ist typisch für Verkäufe, die durch Erschöpfung ausgelöst werden.