Hongkong: Erste Stablecoin-Lizenzen für März 2026 geplant

Die Hong Kong Monetary Authority (HKMA) bereitet die Vergabe der ersten Lizenzen für Stablecoin-Emittenten vor. Voraussichtlich im März 2026 sollen die ersten Genehmigungen erteilt werden, was einen bedeutenden Schritt in der Regulierung des Krypto-Marktes darstellt. Diese Maßnahme zielt darauf ab, Stabilität und Sicherheit in diesem Sektor zu gewährleisten.

Insgesamt liegen der HKMA laut Chief Executive Eddie Yue 36 Anträge für Stablecoin-Lizenzen vor. Die Behörde prüft diese Anträge intensiv und hat von einigen Bewerbern zusätzliche Informationen angefordert. Dies betrifft insbesondere Details zu Anwendungsfällen, Risikomanagement, Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) sowie die Zusammensetzung der Reservewerte.

Es wird erwartet, dass nur eine ’sehr kleine Anzahl‘ von Lizenzen in der ersten Runde genehmigt wird, da die HKMA einen vorsichtigen Ansatz verfolgt.

Das regulatorische Rahmenwerk für Stablecoin-Emittenten, die Stablecoins Ordinance, ist seit dem 1. August 2025 in Kraft. Diese Verordnung legt klare Mindestanforderungen fest, um die Integrität des Marktes zu gewährleisten.

Ein zentraler Aspekt der Verordnung ist das vorgeschriebene Mindestkapital für Emittenten, das 25 Millionen Hongkong-Dollar (HKD) beträgt. Darüber hinaus müssen alle ausgegebenen Stablecoins vollständig durch hochwertige, liquide Vermögenswerte gedeckt sein, um das Vertrauen der Nutzer zu stärken.

Die sorgfältige Prüfung der Anträge und die restriktiven Anforderungen spiegeln das Engagement der HKMA wider, einen sicheren und stabilen Umfeld für Stablecoins zu schaffen, bevor breitere Lizenzen vergeben werden.