Der HYPE-Token von Hyperliquid verzeichnete einen beeindruckenden Preisanstieg von über 54 % in der letzten Woche. Dieser Aufschwung wird maßgeblich durch das stark wachsende Handelsvolumen mit Rohstoff-Perpetuals auf der dezentralen Börse angetrieben, was eine Diversifizierung über traditionelle Krypto-Assets hinaus signalisiert.
Innerhalb der letzten sieben Tage legte der HYPE-Token um 54,40 % zu und übertraf damit den globalen Kryptomarkt, der um 0,40 % fiel. Allein in den letzten 24 Stunden stieg der Kurs um über 21 % auf etwa 26,8 US-Dollar. Das Handelsvolumen erhöhte sich signifikant um 67,50 % auf über 933 Millionen US-Dollar, was eine gesteigerte Marktaktivität unterstreicht. Mit einer Marktkapitalisierung von fast 7,9 Milliarden US-Dollar belegt HYPE aktuell den 24. Platz auf CoinGecko.
Hyperliquid etabliert sich als führende Plattform für die Preisfindung von Krypto- und „TradFi“-Assets. Dank des ‚Hyperliquid Improvement Proposal 3′ (HIP-3) können Entwickler eigene Perpetual-Futures-Märkte auf der HyperCore-Infrastruktur aufsetzen. Dies führte dazu, dass das Open Interest für HIP-3-Märkte ein neues Allzeithoch von 790 Millionen US-Dollar erreichte, ein Zuwachs von über 200 % im letzten Monat. Dieses Wachstum ist vor allem auf den Handel mit rohstoffbezogenen Perpetual-Kontrakten zurückzuführen.
Besonders Silber-Perpetual-Futures entwickelten sich zum drittaktivsten Markt der Börse mit einem Volumen von über 1,25 Milliarden US-Dollar und 155 Millionen US-Dollar Open Interest.
Die Ausweitung auf Rohstoffe wie Gold und Silber wird als wichtiger Wachstumspfad für Hyperliquid angesehen. Die Tokenomics-Struktur des HYPE-Tokens belohnt Inhaber direkt: Durch Staking von HYPE können Nutzer eigene Märkte erstellen, wobei Handelsgebühren zwischen Plattform und Schöpfern geteilt werden. Diese Einnahmen fließen in einen Fonds, der HYPE-Tokens zurückkauft und so den Preis stützt.
Der Gründer von Hyperliquid, Jeff, bezeichnet die Plattform als den liquidesten Ort für globale Krypto-Preisfindung. Dennoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Liquiditätsansprüche. Analysten weisen darauf hin, dass direkte Vergleiche der Orderbücher mit zentralisierten Börsen die spezifischen Designmerkmale von Hyperliquid, wie das ‚Speedbump‘-Modell, nicht berücksichtigen. Dieses Modell könnte die tatsächlich ausführbare Liquidität unter schnellen Marktbedingungen beeinflussen. Trotz dieser Diskussionen deutet das stetig steigende Open Interest auf den fortlaufenden Einsatz von realem Kapital auf der Plattform hin.




