Die KBC Bank wird ab dem 16. Februar 2026 als erste belgische Bank den Handel mit Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) für Privatkunden zugänglich machen. Dies geschieht über die Online-Investmentplattform Bolero und unterliegt der neuen europäischen Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCAR). Damit positioniert sich KBC als Vorreiter im regulierten Zugang zu Kryptowährungen für Kleinanleger.
KBC hat eine vollständige „Crypto Asset Service Provider“ (CASP)-Meldung bei der zuständigen Aufsichtsbehörde eingereicht und erfüllt damit die Anforderungen für die Bereitstellung von Krypto-Asset-Diensten. Dieser Schritt reagiert auf die wachsende Nachfrage von Privatanlegern nach einem regulierten Zugang zu digitalen Währungen. Erik Luts, Chief Innovation Officer der KBC Group, betont, dass dies Innovation konkret und zugänglich mache.
Das Angebot wird nach einem „Execution-only“-Modell betrieben. Kunden treffen ihre Anlageentscheidungen selbst und erhalten keine personalisierte Anlageberatung.
Bevor Kunden mit dem Handel beginnen können, müssen sie einen Wissens- und Erfahrungstest absolvieren, der ihr Verständnis der Risiken, einschließlich Preisvolatilität und des Potenzials für einen Totalverlust, bewertet. Um Betrugs- und Geldwäscherisiken zu mindern, setzt KBC ein „Closed-Loop“-Modell ein.
Kunden können Kryptowährungen ausschließlich innerhalb der Bolero-Plattform kaufen und verkaufen; Übertragungen zu oder von externen Wallets oder Börsen sind nicht möglich. Die Bank wird auch Verwahrungsdienste anbieten, sodass die Kunden private Schlüssel nicht selbst verwalten müssen.
Etwa 45 % der Belgier in ihren Dreißigern investieren bereits in Kryptowährungen. „Bitcoin“ gehört zu den am häufigsten gesuchten Begriffen auf der Bolero-Plattform.




