KI hilft Kleinanlegern bei Handel in Prognosemärkten

Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert den Zugang zu Prognosemärkten für Kleinanleger. Durch die Identifizierung von Marktineffizienzen, sogenannten ‚Glitches‘, ermöglicht KI neue Wege zur Gewinnerzielung. Diese Technologien erkennen und nutzen Mikro-Arbitrage-Möglichkeiten in Echtzeit.

Prognosemärkte sind Plattformen, auf denen Nutzer auf den Ausgang zukünftiger Ereignisse wetten können. Sie funktionieren ähnlich wie Wertpapiermärkte, wobei die Kurse die aggregierte Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses widerspiegeln. Ein typischer Markt handelt binäre Optionen zwischen 0 und 100 %, was einer Wahrscheinlichkeit entspricht.

Einsatzgebiete reichen von der Vorhersage von Wahlergebnissen bis hin zu Unternehmensumsätzen und Produktqualitäten.

Trotz der allgemeinen Effizienz dieser Märkte können kurzfristige Ineffizienzen oder ‚Glitches‘ auftreten. Diese entstehen oft durch Preisabweichungen für dasselbe Ereignis auf verschiedenen Märkten oder durch Liquiditätsengpässe, die zu verzögerten Preisanpassungen führen.

KI-gestützte Bots sind in der Lage, in Echtzeit riesige Datenmengen zu analysieren und Muster zu erkennen, die für menschliche Trader unsichtbar bleiben. Ein Beispiel zeigt, wie ein solcher Bot auf kurzfristigen Krypto-Prognosemärkten fast 150.000 US-Dollar durch Mikro-Arbitrage erwirtschaftete.

Solche Bots überwachen kurzfristige Bitcoin-Vorhersagemärkte, wo kurzfristige Kontrakte bis zu 25 % des täglichen Volumens ausmachen können.

Die Geschwindigkeit und Präzision von KI ermöglichen es, diese Chancen sofort zu ergreifen, bevor sie sich schließen. Dies eröffnet Kleinanlegern neue Möglichkeiten, von den Dynamiken der Prognosemärkte zu profitieren, indem auch kleinste Preisdiskrepanzen monetarisiert werden.