Krypto-Lobbyisten sammeln 193 Mio. Dollar für Wahlen 2026

Krypto-Lobbyisten in den USA mobilisieren eine beachtliche Summe von 193 Millionen US-Dollar für die bevorstehenden Zwischenwahlen 2026. Ziel ist es, politische Entscheidungen zugunsten digitaler Vermögenswerte zu beeinflussen und wichtige Schaltstellen in Washington zu erreichen.

Die Krypto-Branche hat eine erhebliche Kriegskasse von 193 Millionen US-Dollar aufgebaut, um ihre politischen Ziele zu verfolgen. Ein zentraler Akteur ist der Super-PAC Fairshake, der Unterstützung von Branchengrößen wie Coinbase, Ripple und a16z erhält. Die Gelder sollen dazu dienen, Kandidaten zu fördern, die eine innovationsfreundliche Gesetzgebung für digitale Vermögenswerte befürworten. Der Fokus liegt dabei gezielt auf politischen Entscheidungsträgern und Gremien in Washington.

Das Hauptziel dieser Investitionen ist es, Kandidaten zu unterstützen, die sich für innovationsfreundliche Richtlinien im Bereich der digitalen Vermögenswerte einsetzen.

Die verstärkten Lobbying-Aktivitäten finden vor dem Hintergrund politischer Bemühungen statt, die Regulierung digitaler Vermögenswerte zu klären. Ein Gesetzesentwurf, der CLARITY Act, stockt seit langem. Ursprünglich von Coinbase unterstützt, zog das Unternehmen seine Unterstützung aufgrund von Problemen mit Stablecoin-Renditen und Token-Regulierungen zurück. Dies führte zu einer Verschiebung einer Abstimmung im Senatsausschuss für Banken.

Die Krypto-Industrie baut auf Erfolge bei den Wahlen 2024 auf und erweitert nun ihre Aktivitäten. Die Zwischenwahlen 2026 sind von besonderer Bedeutung, da sie die Zusammensetzung des gesamten Repräsentantenhauses und eines Teils des Senats neu bestimmen werden. Dies bietet der Branche eine strategische Gelegenheit, ihre Präsenz und ihren Einfluss in der Politik zu festigen.

Die Branche weitet ihre Aktivitäten nach Erfolgen bei den Wahlen 2024 aus. Die Zwischenwahlen 2026 sind von großer Bedeutung, da sie alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 33 Sitze im Senat neu besetzen werden.